HaSi bleibt!

Kultur

DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 3: Exit - Der zum Film geronnene Extremismus-Diskurs
von | 2. November 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von…

© Tamer Le Gruyere

DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 2: Are the kids alright?
von | 1. November 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von…

© Tamer Le Gruyere

DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 1: Familie und Vergangenheit
von | 31. Oktober 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von…

© per.spectre

Bauhaus gegen Fischfilet

Die Stiftung Bauhaus Dessau kapituliert vor dem rechten Pöbel
von | 19. Oktober 2018

Die Kontroverse um das Konzert-Verbot der Stiftung Bauhaus Dessau für die Band “Feine Sahne Fischfilet” könnte eine Provinzposse sein – wenn es nicht um eine international renommierte Institution ginge und darum, dass Nazipöbler mit staatlicher Unterstützung einmal mehr einen Erfolg…

© per.spectre

“Utøya: 22. Juli” – Ein Film über den Schrecken

Ein grauenhaftes Ereignis wiederholt sich auf der Kinoleinwand
von | 19. Oktober 2018

In einen Film über das Massaker auf der norwegischen Insel Utøya vom 22. Juli 2011 zu gehen, überlegen sich die meisten wahrscheinlich nicht nur zweimal. Zu schrecklich war die Tat des Massenmörders Breivik. Zu schrecklich scheint sie dafür, im Kino…

© Corax

Punk Music in the Islamic World

Peace, Unity, and Truth
von | 5. Oktober 2018

Until the late ‘90s, it was almost impossible to find news about punk music in the Islamic world. The Arab society was not used to experiencing different music at that time, especially with the religious majority of most communities demonizing…

© Corax

I belong to the (late) DT64 generation

Via Ostradio zu Ost-(Post)-Punk (und mit jenem selbst ins Radio). Eine audiobiografische UKW-Wegskizze.
von | 19. September 2018

DT64 startete beim DDR-Rundfunk als Jugendsendung und wurde später ein eigenständiger Sender. Für Alexander Pehlemann war DT64 das Überlebenstaktsignal seines Daseins als verbannter Provinzpunk.

© Corax

The End of Radio

Punk, Radio und keine Zukunft
von | 28. August 2018

„No future“ galt nicht den Punks selbst, sondern war als Absage an eine Gesellschaft zu verstehen, die noch jede Zukunftsperspektive verbaut. Punk stand hingegen für die Flucht nach vorn. Trotz seiner radikalen Verweigerung des gesellschaftlichen Status quo war Punk nicht…

© per.spectre

Buchempfehlung

Das Jahr der Wunder (2001) von Rainer Merkel
von | 26. August 2018

Rainer Merkel führt in die Untiefen des neoliberalen Selbst und seiner (un)gelenken Übungen am Arbeitsplatz – wachen Auges und unter Verzicht auf die obligatorische Sorgenfalte. Kapitalismuskritik wie eine warme Sommerbrise inklusive Nostalgiebonus, die an Aktualität nichts eingebüßt hat.

© Corax

RRR für die Revolution

Eine kleine Geschichte der Riot Grrrls
von | 16. August 2018

Anfang der 1990er Jahre brach ein Riot in der DIY Punk/Hardcoreszene von Amerika aus. In Auflehnung gegen das maskuline Mackertum und den Sexismus der Punkszene entwickelte sich eine queer-feministische Bewegung. Ausgehend von der Suche nach Gleichgesinnten, wurden sich Räume, Zines…

© per.spectre

„Mein Staat als Freund und Geliebte“

Interview mit dem Komponisten Johannes Kreidler zur Uraufführung seiner Oper in Halle
von | 4. Juli 2018

Seitdem Florian Lutz die künstlerische Leitung der Oper Halle innehat, hat sich im Programm einiges geändert: Die spektakuläre Raumbühne Heterotopia erhielt 2017 den Theaterpreis „DER FAUST“, die Inhalte sind politischer geworden, es gibt mehr Interaktion mit dem Publikum und in…

© Silas Schmidt von Wymeringhausen

Cruising im Museum

Bei Darstellung von Homosexualität ist die "Grenze der Kunst" in Süd-Sachsen-Anhalt offenbar schnell erreicht
von | 5. Juni 2018

Die Debatte um die künstlerische Arbeit „Cruising“ des Buchkünstlers Silas Schmidt von Wymeringhausen in der Ausstellung „generell frisch“ des Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Sachsen-Anhalt ist Ausdruck zweier aktueller gesellschaftlicher Problemlagen: des Unterschiedes zwischen Stadt und Land und einer Debattenkultur, die…

© Silas Schmidt von Wymeringhausen

Objekte der Begierde // Homophobie im Kunstmuseum

Eine Veranstaltung über die Möglichkeiten der Kunst, unterschiedliche Positionen und die Frage der Sprachwahl
von | 18. Mai 2018

„Objekte der Begierde“: Eine Veranstaltung über die Möglichkeiten der Kunst, unterschiedliche Positionen und die Frage der Sprachwahl in der Auseinandersetzung um die künstlerischen Exponate von Silas Schmidt von Wymeringhausen. Die Veranstaltung findet am 22. Mai 2018 von 17:00 Uhr bis…

© Transit

Bekommt Halle ein Freiraum-Konzept?

Ein wahlkämpfender Oberbürgermeister, eine gehörige Portion Hausbesetzung und ein angedeutetes Freiraum-Konzept bei „Bernd, Buch & Bürger“
von | 14. Mai 2018

Auf einer Veranstaltung im neuen Literaturhaus in Halle kamen Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Buchautorin Barbara Sichtermann und ein Querschnitt des halleschen Bürgertums zusammen um über Geschichte und Funktion von Hausbesetzungen zu diskutieren.

© Transit

Spekulation statt Kultur?

Denkmalschutz und Kultur versus Spekulationsinteressen in der Hafenstraße 7
von | 8. Mai 2018

Seit Ende Februar befindet sich das Soziokulturelle Zentrum „Hasi“ in der Hafenstraße auf der Salineinsel in der Schwebe. Der Stadtrat hatte sich damals nicht dazu durchringen können, dem Hausprojekt eine feste Perspektive zu geben. Seitdem setzt der Betreiberverein Capuze e.…

© Transit

Verwirrt im Maritim

eine Nachbetrachtung des Films "Kommen und Gehen" von Uwe Mann.
von | 7. April 2018

Ein glitzerndes blaues M über den Dächern von Halle, ein alter Mann beim Frühstück im leeren Speisesaal. Kinder, die sich auf Familienportraits drängen. Ein wütender Schwabe, der immer wieder die sich schließende Aufzugtür mit dem Arm aufhalten muss. „Kommen und…

© Transit
© Transit

Das bürgerliche Koordinatensystem ist verunsichert

Ein Kommentar zur Buchmesse Teil 2
von | 18. März 2018

Am Samstag gab es auf der Leipziger Buchmesse Widerspruch gegen Verlage der Extremen Rechten. Die Diffamierung des Widerspruchs als „antidemokratisch“ ist der tatsächliche Anfang vom Ende des Diskurses. Warum zweifeln immer mehr Stimmen der Öffentlichkeit daran, dass es legitim ist,…

© Transit
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Cosplay mit dem Grundgesetz

Ein Kommentar zur Buchmesse - Teil 1
von | 17. März 2018

Unser Redakteur war auf der Leipziger Buchmesse und beobachtete Nichtlesende, Mangafans und andere Verkleidete.

© per.spectre

Vom Kunstprojekt zum Planungsbüro

Interview mit der Freiraumgalerie zum Thema partizipative Stadtentwicklung
von | 24. Januar 2018

Seit 2012 ist die Freiraumgalerie in Halle aktiv. Bekannt wurde das heutige Planungsbüro mit der Gestaltung mehrerer Gebäudefassaden in Halle-Ost. Seitdem haben Festivals, Workshops, Konzepte zur Bürger*innenbeteiligung und eine Ausweitung der Arbeit bis nach Halle-Neustadt die soziokulturelle Entwicklung der Stadt…

© spielmitte e.V.

“Das Büro ist dein Mittelmeer”

Kinder- und Jugendtheaterverein spielmitte e.V. bringt mit dem Projekt “Baustelle Ich” Schauspiel, Jugend und Gesellschaftspolitik zusammen
von | 2. Dezember 2017

“Baustelle Ich” heißt ein aktuelles Projekt vom halleschen Kinder- und Jugendtheaterverein spielmitte e.V., in dem sich Jugendliche mit Themen und konkreten Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt auseinandersetzen und sie in Eigenregie künstlerisch umsetzen. Die ersten Stücke feierten nun Premiere. Und sie…