„Gegen Repression und Auslieferung“

Demonstration für die Freiheit von Maja T. in Halle

von | veröffentlicht am 02.07 2024

Nachdem am 28. Juni Antifaschist*in Maja T. an die ungarischen Behörden ausgeliefert wurde, versammelten sich zwei Tage später etwa 100 Demonstrant*innen zum Protest unter dem Motto „Keine Auslieferung von Antifaschist*innen“ auf dem Marktplatz in Halle.
Der nicht-binären Person wird vorgeworfen, gemeinsam mit anderen mehrere Rechtsextreme am Rande des sogenannten „Tags der Ehre“ in Budapest angegriffen und schwer verletzt zu haben.

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„Extreme Rechte stoppen“

Demonstration am 1. Juni anlässlich der Wahlen in Halle

von | veröffentlicht am 31.05 2024

Am 9. Juni finden in Halle die Kommunal- und Europawahlen statt. Aus diesem Anlass ruft das zivilgesellschaftliche Bündnis "Halle gegen Rechts" am 1. Juni zu einer Demonstration gegen die extreme Rechte sowie für eine solidarische und offene Gesellschaft unter dem Motto "Extreme Rechte stoppen - Entschlossen. Solidarisch. Vielfältig." auf. Der Protest soll an die zahlreichen Demonstrationen gegen die durch „Correctiv“-Recherchen aufgedeckten Deportationspläne Anfang diesen Jahres anknüpfen.
Am 20. Januar waren in Halle 16.000 Menschen auf der Straße.

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Zieh aufs Land, sonst macht’s ein Nazi!

Eine Fahrradtour durch das Wahlkampfgebiet der „Freien Sachsen“

von | veröffentlicht am 29.05 2024

Neben den Europawahlen stehen dieses Jahr auch einige Kommunal- und Landtagswahlen an. Während in Halle, Leipzig und Dresden alle auf die AfD schauen und Sicherheitskonzepte zum Aufhängen von Wahlplakaten entwerfen, etabliert sich im ländlichen Raum Sachsens eine rechtsextreme Splitterpartei: Die „Freien Sachsen“ sind das Sammelbecken für alle, denen die AfD zu links ist. Andere Wahlplakate findet man hier überhaupt nur noch selten. Warum Linke wieder aufs Land ziehen sollten und warum ihr Engagement gerade jetzt gebraucht wird.

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Vernetzung gegen die Ohnmacht

Tresen gegen Rechts im Karola Konvoi

von | veröffentlicht am 12.04 2024

Am 22.03.2024 fand der erste Tresen gegen Rechts im Karola Konvoi in der Südlichen Innenstadt statt. Ausgerichtet wurde der Tresen von der Interventionistischen Linken, Ende Gelände und einigen Einzelpersonen.

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Antifaschistische Kundgebung in Schkopau

Protest gegen „Identitäre“ Immobilie in der Halleschen Straße

von | veröffentlicht am 19.02 2024

Am 18.02.2024 fand in der Ortschaft Schkopau im Süden von Halle eine antifaschistische Kundgebung unter dem Motto „Nazis die Villen wegnehmen - Identitäres Projekt beenden!“ statt. Gut 130 Personen waren dem kurzfristigen Aufruf gefolgt. Anlass ist eine Immobilie in der Halleschen Straße, die von Führungskadern der neofaschistischen „Identitären Bewegung“ als Firmensitz, Wohn- und Vernetzungsort genutzt wird.

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„Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen“

Silvester zum Knast

von | veröffentlicht am 02.01 2023

Zum Ende des Jahres versammelten sich etwa 50 Menschen vor dem Roten Ochsen, um sich solidarisch mit den Gefangenen zu zeigen. Zur Demonstration unter dem Motto „Silvester zum Knast“ hatte die Gruppe „Gegen Knäste“ aufgerufen. 


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Genug ist Genug

Demonstrationen gegen die aktuelle Krisenpolitik in Halle

von | veröffentlicht am 25.09 2022

Am 15. und 17. September fanden zwei Demonstrationen gegen die Krisenpolitik der amtierenden Bundesregierung und für soziale Gerechtigkeit statt. Die zwei neu gegründeten Bündnisse „Halle Zusammen!“ und „Genug ist Genug Halle“ hatten zum Protest aufgerufen.

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Gegen die Krise

Auftakt der Sozialproteste in Halle

von | veröffentlicht am 13.09 2022

Nachdem am 05. September in Leipzig die erste linke Großdemonstration gegen die aktuelle Preissteigerung, Energiekrise und Belastung der Bevölkerung stattfand, sind für diese Woche die ersten linken Demonstrationen diesbezüglich in Halle angekündigt. Zwei neu gegründete Bündnisse „Halle Zusammen!“ und „Genug ist Genug Halle“ rufen für den 15. und 17. September zum Protest auf.

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Blinder Fleck: Sozialdarwinismus

Rechte Gewalt gegen Wohnungslose, Arbeitslose, Suchtkranke und Menschen mit Behinderung

von und | veröffentlicht am 08.08 2022

Gewalttaten, wie der Mord an Klaus-Peter Kühn durch rechte Täter, werden von Justiz und Öffentlichkeit häufig entpolitisiert dargestellt. Sozialdarwinistische Tatmotive werden dadurch vernachlässigt, aus dem Fokus gerückt. Franz Zobel legt dar, dass es sich dabei um in rechten Ideologien tief verwurzelte Ansichten handelt und zeigt die Notwendigkeit einer öffentlichen Auseinandersetzung auf.

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