HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Antifa̵

„Kommt mit uns nach Schnellroda!“

Shake it up! Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – 21.04.2018

von | veröffentlicht am 19.04 2018

Am 21.04.2018 findet in Schnellroda ein Aktionstag mit Workshops, einer Demonstration durch den Ort und Konzerten statt. Die Aktionen richten sich gegen das dort ansässige neurechte „Institut für Staatspolitik“ sowie den dazugehörigen Antaios-Verlag. Das Kollektiv „IfS dichtmachen“ organsiert seit 2 Jahren die Proteste im Ort. Wir haben den bevorstehenden Samstag zum Anlass genommen, ein kurzes Interview mit einer Vertreterin des Kollektivs zu führen.

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Gegen Macker und Rassisten

Feministische Antifa-Demo gegen das Zentrum der Identitären Bewegung in Halle

von | veröffentlicht am 14.04 2018

Am Samstag zogen 750 Menschen durch Halle um erneut gegen das Zentrum der rechtsextremistischen Identitären Bewegung (IB) zu demonstrieren. Themenschwerpunkt war diesmal eine klare Positionierung gegen den Antifeminismus von Rechts.

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Kein Schlussstrich in Halle

An Tag X wird in München das Urteil gegen die wenigen Angeklagten des sogenannten NSU verkündet

von | veröffentlicht am 31.03 2018

Unter dem Motto „Kein Schlussstrich“ mobilisieren aktuell bundesweit Gruppen zu einer großen antifaschistischen Demo und verschiedenen Aktionen nach München. Die lokale Gruppe „NSU-Komplex Auflösen Halle“ unterstützt den Aufruf und wird zu einer gemeinsamen Anreise mit Gruppen aus Leipzig mobilisieren. Dennoch wird es auch in Halle eine Aktion geben, und zwar nicht nur um Daheimgebliebenen die Möglichkeit zu geben ihre Empörung und Solidarität auf die Straße zu tragen, sondern weil es wichtig ist.

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„Antifa heißt Landarbeit“

Interview mit der Gruppe Antifa06

von | veröffentlicht am 22.03 2018

„Antifa heißt Landarbeit“ ist oft auf Aufklebern und Transparenten zu lesen. Aber wie ist es bestellt um eine antifaschistische Jugendkultur auf dem Land? Im südlichen Sachsen-Anhalt hat sich nun eine neue Antifa-Gruppe gegründet, die diesen Spruch wörtlich nimmt und den ländlichen Regionen wieder Leben einhauchen will. Wir trafen uns mit einer Vertreterin der Gruppe Antifa06 und sprachen mit ihr über die dringende Notwendigkeit eines praktischen Antifaschismus abseits der Großstadt, über die Spezifika des südlichen Sachsen-Anhalts und über die zukünftigen Pläne der Gruppe.

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Das bürgerliche Koordinatensystem ist verunsichert

Ein Kommentar zur Buchmesse Teil 2

von | veröffentlicht am 18.03 2018

Am Samstag gab es auf der Leipziger Buchmesse Widerspruch gegen Verlage der Extremen Rechten. Die Diffamierung des Widerspruchs als „antidemokratisch“ ist der tatsächliche Anfang vom Ende des Diskurses. Warum zweifeln immer mehr Stimmen der Öffentlichkeit daran, dass es legitim ist, Faschisten bei ihren Aktionen zu stören?

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Rauswurf der Rechten rechtens!

Eine juristische Einschätzung zur Anwendung des Hausverbots auf Mitglieder der Identitären Bewegung

von | veröffentlicht am 15.01 2018

Die durchaus fragwürdige Botschaft eine Artikels in der Mitteldeutschen Zeitung mit den Titel „Hausverbot für Identitäre in Irish Pub – War der Rauswurf der Rechten rechtens?“ vom 11.01.2018 nimmt der Arbeitskreis Kritischer Jurist_innen zum Anlass für eine Klarstellung.

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„Niemand wird zum Kaffeetrinken in dieses Haus gehen“

Interview mit der Kampagne "Kick them out" zum Hausprojekt der "Identitären Bewegung" in Halle

von | veröffentlicht am 13.01 2018

Mit öffentlichem Bekanntwerden des Hausprojektes der „Identitären Bewegung“ (IB) in Halle, startete die Kampagne „Kick them out! Nazizentren dichtmachen!“ Im Juli 2017 machte sie mit einer Demonstration auf die rechtsradikalen Strukturen aufmerksam, die sich in der Adam-Kuckoff-Straße 16 bündeln. Seither ist die Kampagne gewachsen und versammelt verschiedene antifaschistische Gruppen und Einzelpersonen, die sich gegen das rechte Zentrum wehren. Transit sprach mit Dennis und Lena von „Kick them out“ über Ibster, gesellschaftlichen Rechtsruck und Gegenstrategien.

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„Ausziehen!“

von | veröffentlicht am 11.01 2018

11.Januar 2018, 18.48 Uhr. Über 100 Menschen sind mit der Forderung "Ausziehen!" in die Adam-Kuckhoff-Straße in Halle gekommen. Sie begründen das mit „purer Feindschaft gegen eure Hausgemeinschaft“. Das nervt einige der etwa 25 Besucher des „2. Staatspolitischen Salon in Halle/Saale“ sichtlich: Demonstrativ gelassenes Rauchen und aufgeregtes Diskutieren mit der Polizei wechseln sekündlich. Versuche von Schlagfertigkeit ernten Spott.
Die „Kernmannschaft der Bürgerinitiative ‚Ein Prozent‘“ will ihre Betriebsratskampagne vorstellen. Unter den Gästen sind jedoch nur gescheitelte Bürgerkinder und eine Glatze, keine gestandenen Metallarbeiter. Vielleicht wird hier ja heute ein Betriebsrat für das ‚Institut für Staatspolitik‘ gegründet.

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Gegen jeden Antirom*njaismus – das solidarische Vakuum

Rom*njafeindlichkeit in Halle und die fehlende Solidarität in der halleschen Linken

von | veröffentlicht am 10.01 2018

Rom*njafeindlichkeit hat in Halle Konjunktur, auf der Straße, in der Presse und auf Behörden. Warum das alles doch mit der „Zigeunerfrage“ der Nazis zu tun hat und wie die hallesche Linke sich mit einem Täter*innenkult und Lippenbekenntnissen begnügt, soll in diesem Debattenbeitrag beleuchtet werden.

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