HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Antifa̵

Im Schatten der Wende

Rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt zu Beginn der 1990er Jahre

von | veröffentlicht am 09.07 2019

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen älteren Artikel aus dem Jahr 2014, der sich anlässlich des damals anstehenden 25 jährigen Jubiläums mit dem Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt zur Wendezeit in Sachsen-Anhalt befasst. Nach wie vor aktuell ist die Forderung, wonach das Bild von der erfolgreich gestalteten Phase des demokratischen Auf- und Umbruchs in der DDR um jene Facetten zu ergänzen ist, die als Schattenseite der Wende beschrieben und ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt werden muss.

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Rechten Terror benennen und bekämpfen

Rückblick auf die Demonstration in Halle 

von | veröffentlicht am 25.06 2019

Am Samstag den 22. Juni fanden bundesweit Demonstrationen anlässlich des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) statt. Auch in Halle rief die Gruppe „NSU-Komplex auflösen Halle“ sehr kurzfristig zur Demonstration unter dem Motto „Kein Einzelfall. Rechten Terror benennen und bekämpfen“ auf. Letztlich waren es gut 150 Antifaschist*innen, die sich an der Demonstration beteiligten und ihre Wut und Trauer über den kontinuierlichen Rechtsterrorismus auf die Straße trugen.

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Kein Vergeben. Kein Vergessen!

"Wir fordern das Durchbrechen des Schweigens"

von | veröffentlicht am 19.06 2019

Am 12. August diesen Jahres findet in Merseburg eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 40. Todestages von Delfin Guerra und Raúl García Paret statt. Mit einem Offenen Brief wendet sich die neugegründete „Initiative 12. August“ an den Oberbürgermeister Merseburgs mit der Forderung, einen öffentlichen Gedenkort in Form einer Gedenkplakette an der heutigen Neumarktbrücke, dem damaligen Tatort, zu errichten. Sie will damit das Schweigen in der Stadt brechen, die noch immer ausstehende Aufarbeitung der Fälle und damit einhergehend die juristische Belangung der Täter*innen erwirken.
Wir als NSU-Komplex auflösen Halle unterstützen diese Forderungen ausdrücklich und versuchen im Folgenden, die strukturelle Kontinuität rassistischer Gewalt sowie des staatlichen Versagens diesbezüglich von der DDR bis zum NSU-Komplex und darüber hinaus zu veranschaulichen.

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Initiative 12. August

Gedenken an Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret

von | veröffentlicht am 08.06 2019

Der Todestag der beiden kubanischen Vertragsarbeiter Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret jährt sich am 12. August 2019 zum 40. Mal. Die genauen Todesumstände sind bis heute nicht geklärt. Die neu gegründete "Initiative 12. August" erinnert an die beiden Getöteten.

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In Gedenken an Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret

Ein offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Merseburg

von | veröffentlicht am 08.06 2019

In den vergangenen Jahren haben wiederholt Berichte des MDR auf die rassistische Verfolgung von Vertragsarbeiter*innen in der DDR hingewiesen. Die Ermordung der beiden kubanischen Vertragsarbeiter Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret am 12. August 1979 in Merseburg stand dabei immer wieder im Fokus der Berichterstattung. In Merseburg hat sich nun die "Initiative 12. August gegründet, die dieses Jahr nicht nur eine Gedenkveranstaltung zum 40. Todestag organisieren wird, sondern sich auch mit einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Merseburgs wendet.

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Am 20.07. der IB den Rest geben

von | veröffentlicht am 06.06 2019

Die Identitären haben ihren Zenit längst überschritten. Geben wir Ihnen den Rest: Am 20.07. plant die Inszenierte Bewegung eine Großdemo in Halle.

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AfD 1:5 unterlegen

Wenig los bei AfD-Kundgebung - starker Gegenprotest

von | veröffentlicht am 23.05 2019

Am 22. Mai wollte die AfD in Halle vor den anstehenden Wahlen Stärke zeigen. Doch daraus wurde nichts. Eine Zusammenfassung und Einschätzung.

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Im Geiste einer politischen Justiz

Autoritäre Züge in Deutschlands Rechtsapparat

von | veröffentlicht am 23.04 2019

Das Narrativ der Rechten von den kriminellen Linken wird durch die Aufnahme höchst fragwürdiger Ermittlungsverfahren zum Gegenstand juristischer Auslegung strafrechtlicher Normen. Ein Kommentar.

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