Tiere sind keine Ware!

Demonstration gegen Tönnies in Weißenfels

von | veröffentlicht am 04.11 2022

Seit Anfang der 90er betreibt der Fleischproduzent Tönnies die massenhafte Produktion von Schweinefleisch in Weißenfels. Um auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und den grausamen Schlachtbetrieb aufmerksam zu machen, organisierte die Gruppe „Animal Rights Watch“ am 29. Oktober eine Demonstration in Weißenfels.

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„Wegwerfmenschen“ in der Fleischindustrie

Bericht zur Präsentation des Buches „Ist das System Tönnies passé?“ am 7. Oktober in Weißenfels

von | veröffentlicht am 13.10 2022

Am 7. Oktober 2022, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, fand in Weißenfels auf Einladung der Kreisgruppe Burgenlandkreis des Bundes Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Präsentation des neuen Buches über das System Tönnies statt, um über die unterirdischen Arbeitsbedingungen in diesem Unternehmen zu informieren.

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Genug ist Genug

Demonstrationen gegen die aktuelle Krisenpolitik in Halle

von | veröffentlicht am 25.09 2022

Am 15. und 17. September fanden zwei Demonstrationen gegen die Krisenpolitik der amtierenden Bundesregierung und für soziale Gerechtigkeit statt. Die zwei neu gegründeten Bündnisse „Halle Zusammen!“ und „Genug ist Genug Halle“ hatten zum Protest aufgerufen.

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Erinnerung als politische Kunst?

Ein Theaterstück zum Gedenken an Delfin Guerra & Raúl Garcia Paret

von | veröffentlicht am 18.08 2022

Am 12. August wurde erneut des Todes von Delfin Guerra & Raúl Garcia Paret gedacht. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung auf der Merseburger Kliaplatte wurde ein Theaterstück des freien Ensembles p&s gezeigt, das sich kritisch mit der Aufarbeitung rassistischer Gewalt in der DDR auseinandersetzte.

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Home of the Blues

Warum wir keine Heimatklänge brauchen

von | veröffentlicht am 27.05 2022

In der DDR zählte der Blues zu den wichtigsten Identifikationsangeboten all derer, die sich als unangepasst verstanden. Statt sich der allerorts in der DDR beschworenen Treue zur „Heimat“ unterzuordnen, stellten sich Musiker*innen dem staatlich verordneten Kulturbetrieb entgegen und fanden ausgerechnet in der aus den USA stammenden und von Schwarzen Menschen erfundenen Musik einen „Sound“ dafür. Doch wie hängen Musik, kulturelle Aneignung und der Umgang mit dem Begriff Heimat, dessen Bedrohlichkeit besonders im Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“ aufgedeckt wurde, eigentlich zusammen? Dieser Essay versucht sich an einer Antwort.

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MLUnterfinanziert

Drohende Kürzungen an der Uni

von | veröffentlicht am 05.04 2022

Am 6.4.2022 soll der Senat der Universität Halle-Wittenberg über die Kürzungspläne des Rektorats entscheiden. 26 Professuren, 250 Mitarbeiter*innenstellen und 4000 Studienplätzen stehen auf dem Spiel, denn jährlich fehlen Millionenbeträge in der Finanzierung. Das Bündnis MLUnterfinanziert ruft zum Protest auf.

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Freier Weg für „Bewegung Halle“?

Antifa blockiert verschwörungsideologische Demonstration

von | veröffentlicht am 12.01 2022

Schon seit mehreren Monaten zieht die „Bewegung Halle“ als verschwörungsideologisches Protestbündnis montags durch die Innenstadt Halles. So auch am vergangenen Montag, dem 10.01.2022. Laut Polizei schlossen sich dem Protest ca. 2000 Personen an. Ein lautstarker antifaschistischer Gegenprotest stellte sich mit circa 250 Personen dem Aufmarsch an unterschiedlichen Orten entgegen.

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Abgehoben und lebensfern

Linke Politik braucht Empathie statt selbstgefälliger Abgrenzung

von | veröffentlicht am 29.07 2021

Die diesjährige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt macht die Defizite einer parlamentarischen und gesellschaftlichen Linken deutlich, die mit denjenigen, deren Interessen sie zu vertreten vorgibt, kaum noch etwas anfangen kann. Nur eine empathische Linke wird ihren Niedergang abwenden können.

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„Vermeintliche Migrant*innenvertreter*innen“

Selbstgefällige Urteile in der Linken

von | veröffentlicht am 16.06 2021

Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde im Transit-Magazin der Artikel "Geht wählen!" veröffentlicht, welcher Wahlmöglichkeiten aus linker Perspektive erörterte. Keywan Tonekaboni kritisiert, dass er einigen Migrant*innenselbstorganisationen absprach, legitime Interessenvertretungen von Migrant*innen zu sein. Ein Debattenbeitrag.

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