It Was Like Hell / Es war wie die Hölle

Forced quarantine in Huttenstraße camp / Unfreiwillige Quarantäne in der Gemeinschaftsunterkunft Huttenstraße

von | veröffentlicht am 21.05 2020

At the end of April, the Solidarity group of the Antiracist Network Sachsen-Anhalt carried out an interview with two inhabitants of the Huttenstraße camp in Halle (Saale), who were forced to a month-long quarantine. Here, we republish the interview in English and German translation.

Ende April führte die Soligruppe des Antirassistischen Netzwerks Sachsen-Anhalt ein Gespräch mit zwei Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft Huttenstraße in Halle (Saale), die sich einen Monat lang unfreiwillig in Quarantäne befanden. Wir dokumentieren hier das Interview auf Englisch und in der deutschen Übersetzung.

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Stimmen aus dem systemrelevanten Sektor

Studierende berichten von ihren Erfahrungen während der ehrenamtlichen Hilfe in Gesundheitsamt, Fieberambulanz, Bürgertelefon und Krankenhaus

von | veröffentlicht am 12.05 2020

Um dem Personalmangel entgegen zu wirken haben viele Studierende der Medizin in Halle ihre Hilfe in der medizinischen Versorgung angeboten. Sintoma - Medizin und Gesellschaft hat die Kommiliton*innen nach ihren Erfahrungen in den Einrichtungen gefragt. Die Berichte zeigen, dass es - neben guten Erfahrungen - einen großen, nicht eingelösten Wunsch nach Wertschätzung und Anerkennung gibt - nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten. Deutlich wird, dass es aufgrund von Sparmaßnahmen an Material und Personal mangelt.

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Reproduktive Rechte in Zeiten von Corona

Zur aktuellen Situation von ungewollt Schwangeren in Halle

von | veröffentlicht am 08.05 2020

Die aktuelle Situation erschwert die ohnehin komplizierten Bedingungen für ungewollt Schwangere. Die Autorinnen* sind Teil der studentischen Gruppe „Awareness für (H)alle“ und haben sich intensiv mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch unter den derzeitigen Umständen und geltenden Auflagen auseinandergesetzt.

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Das Gesundheitssystem krankt

Am 1. Mai startet in Halle eine Aktionswoche unter dem Motto #VergesellschaftenStattKlatschen

von , , und | veröffentlicht am 30.04 2020

Ein Bündnis hallescher Gruppen ruft pünktlich zum Tag der Arbeiter*innenbewegung zu einer Aktionswoche auf, die sich mit dem aktuellen Zustand des Gesundheitssystems auseinandersetzt. Bis zum 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflege, sollen verschiedene Aktionen im öffentlichen und digitalen Raum stattfinden. Die lokalen Gruppen der Interventionistischen Linken, Ende Gelände, der Ver.di Jugend und Sintoma – Medizin und Gesellschaft fordern einen grundlegenden Wandel im Gesundheitssektor, durch den die Interessen der Beschäftigten und Patient*innen vor ökonomische Interessen gestellt werden sollen.

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Klimakrise: „Auf Null gesetzt“

Ein Interview über die Chancen der Klimabewegung während der Coronakrise

von | veröffentlicht am 23.04 2020

Das Thema Klimakrise hat es in Zeiten der Coronakrise ziemlich schwer, noch eine gewisse Öffentlichkeit zu erreichen. Dabei ist es gerade hier wichtig, dass es politisch voran geht. Die FridaysForFuture-Bewegung bleibt unterdessen fleißig. Am Freitag findet ein Netzstreik fürs Klima statt. Wir haben Max-Ferdinand Zeh von FridaysForFuture Halle dazu einige Fragen gestellt.

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„An die denken, denen es nicht so gut geht“

Medizinsoziologin Anja Knöchelmann über den gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Pandemie

von | veröffentlicht am 14.04 2020
Symbolbild Corona

Anja Knöchelmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Soziologie der Universität Halle-Wittenberg. Wir sprachen darüber, warum sozial benachteiligte Gruppen ein erhöhtes Risiko für eine Corona-Infektion haben und warum sie wenig von der Diskussion um Lockerungen der Schutzmaßnahmen hält.

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Verwaltungsgericht Halle prüft Coronamaßnahmen

Über die integrative Kraft des Rechts in Zeiten der Krise

von | veröffentlicht am 10.04 2020

Die Eindämmung des neuartigen Coronavirus hat unser Leben verändert. Die von den Behörden erlassenen Einschränkungen werden deutschlandweit größtenteils akzeptiert. Doch es gibt auch Kritik an unverhältnismäßigen Maßnahmen. Sebastian Striegel, Mitglied des Landtages und dort unter anderem Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Innenpolitik, Demokratie und Recht, lässt in Halle nun solche Maßnahmen gerichtlich prüfen. Für Transit hat er seine Beweggründe aufgeschrieben.

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„Behinderte Menschen müssen mehr eingebunden werden!“

Corona und der Alltag als Risikoperson

von | veröffentlicht am 09.04 2020

Wer gehört eigentlich zur Risikogruppe von Covid-19 und welche Konsequenzen ergeben sich daraus - das bleibt aktuell oft etwas oberflächlich. Neben alten Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten, zählen auch manche behinderte Menschen dazu. Die Herausforderungen im Alltag durch Covid-19 sind sehr unterschiedlich und zum Teil ziemlich drastisch. Im öffentlichen Diskurs scheint die Perspektive behinderter Menschen im Vergleich zu anderen jedoch deutlich unterrepräsentiert, auch wenn viele von ihnen zur Risikogruppe von Covid-19 gehören.

Für Menschen mit Behinderungen kann das Corona-Virus lebensgefährlich sein. Rebecca Maskos schrieb bei Edition F darüber, wie sie als Risikoperson versucht mit dieser Angst und der derzeitigen Isolation umzugehen. Darüber sprach die freie Journalistin und Wissenschaftlerin mit Radio Corax.

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Auch vor Ort: #LeaveNoOneBehind

In der ZASt Halberstadt stehen hunderte Menschen unter Quarantäne, ohne dass die Versorgung gesichert ist

von und | veröffentlicht am 08.04 2020

Mehr als 800 Geflüchtete dürfen nach einer Coronavirus-Infektion ihre Unterkunft nicht mehr verlassen. Das Antirassistische Netzwerk Sachsen-Anhalt bezeichnet die Zustände in einem offenen Brief als unhaltbar und fordert eine dezentrale Unterbringung und Zugang zu gesundheitlicher Versorgung für die Bewohner*innen.

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