HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Soziale Kämpfe̵

Entscheidung im Februar: Hasi akut räumungsbedroht

Haus wird weiter genutzt – Eigentümerin will räumen lassen – Solidarität in der Stadt

von | veröffentlicht am 22.02 2018

Ende Februar scheint sich das Schicksal der Hasi endgültig zu entscheiden. Viele Hoffnungen ruhen erneut auf dem Stadtrat, der seine kommunale Wohnungsgesellschaft HWG noch am Rauswurf des soziokulturellen Zentrums hindern kann. Derweil wird das Haus weiter genutzt und erhält Solidarität aus der Stadt. Ein Überblick zum aktuellen Stand.

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Mehr als nur Spektakel!

Die aktuelle Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

von | veröffentlicht am 06.02 2018

Gestern Abend kam die wohl spannendste Tarifrunde der letzten Jahre zu ihrem Abschluss. Erstmals setzte die IG Metall auf 24-Stunden-Warnstreiks. Erkämpft wurde nicht nur die obligatorische Entgelterhöhung, sondern auch ein urlinkes Thema, nämlich ein Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung. Warum das alles mehr als nur ein Spektakel ist und viel mit Selbstermächtigung, Emanzipation und Bewegung zu tun hat, erklärt der folgende Text.

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Solidarische Netzwerke gegen den stressigen Alltag

Dabei bleiben - Alles einer Frage der Organisierung?! Nachbetrachtung eines Diskussionsabends

von | veröffentlicht am 29.01 2018

In Leipzig gab die Veranstaltungsreihe „Salon gegen den Ausstieg“ Anlass zur Auseinandersetzung mit der Vereinbarkeit von linker Politarbeit und dem Leben jenseits des Studidaseins. Dass es selbst so eine Reihe schon schwer hat, diesem Anspruch gerecht zu werden, zeigt dieser Beitrag.

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Experiment im Stillstand?

Freiräume zwischen Hobbykeller und Orten politischer Auseinandersetzung

von | veröffentlicht am 26.11 2017

Ende Oktober veröffentlichten wir zum Start des Debattenmagazins Transit einen Beitrag zum soziokulturellen Zentrum „Hasi“ in der Hafenstraße 7, dessen Existenz knapp zwei Jahre nach seiner Gründung bedroht ist. Auf dem Spiel steht ein Freiraum. Doch wofür steht der Begriff des Freiraums? Wofür braucht es solche Orte in Halle und anderswo? Und inwiefern können die damit verbundenen Ansprüche eingelöst werden? Mit diesem Gastbeitrag der Gruppe „Geko – Gesellschaftskritische Odyssee“ setzen wir die Debatte um die halleschen Freiraumprojekte fort.

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Bildungsprotest? Ohne meine Uni!

Halle stehen erneut Proteste an der Universität bevor

von | veröffentlicht am 21.11 2017

Am Donnerstag soll es erstmals seit 2015 wieder einen Bildungsprotest auf den halleschen Straßen geben. Das versucht der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I (FSR) zu organisieren. Ab 16 Uhr wird ein Protestzug von Student*innen vom Steintor-Campus zum Universitätsplatz ziehen und dabei gegen verschiedene Missstände an der Uni Halle und im gesamten Bildungssystem mobil machen.

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„Wir brauchen Platz“

Freiraumprojekte in Halle und ihre Bedeutung

von | veröffentlicht am 06.11 2017

2017 scheint das Jahr der Freiräume in Halle zu sein. Ausgelöst von den Existenzkämpfen des sozialen Zentrums “Hasi” in der Hafenstraße 7 oder der erneut ohne Bleibe dastehenden Rockstation wurde viel diskutiert und solidarisiert. Im Sommer fand eine Demo für Freiräume statt. Im Rahmen der ersten Kritischen Einführungswochen an der Uni Halle – selbst ein ganz neuer Freiraum in der Stadt – lud die Interventionistische Linke (IL) Halle vier hallesche Freiraumprojekte zur Diskussion ein.

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Sozialistisches Clusterfuck gegen die kapitalistische Mentalität

Wie die »Neue Rechte« die soziale Frage diskutiert

von | veröffentlicht am 04.11 2017

Marx vom Marxismus befreien - dieses Postulat veröffentlichte Ende 2004 die Zeitschrift Elements, das publizistische Flaggschiff der französischen »Nouvelle Droite« rund um deren Vordenker Alain de Benoist. So sollte ausgelotet werden, welche theoretischen Versatzstücke von Karl Marx für die Ideologieproduktion der Neuen Rechten nützlich gemacht werden könnten. Der Sozialwissenschaftler Alfred Schobert, der diese Entwicklungen beobachtete, beschrieb diese Taktik einst als »Diskurspiraterie«.

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„Hasi“: Neues Leben in der Hafenstraße Nummer 7

Von der Gasanstalt zum soziokulturellen Zentrum

von | veröffentlicht am 31.10 2017

Seit Monaten wird um ein Haus in der Hafenstraße 7 in Halle gerungen. Es handelt sich um das Verwaltungsgebäude einer früheren Gasanstalt, das im Januar 2016 von einer Gruppe junger Aktivist*innen besetzt wurde. Nach einer schnellen Duldungsvereinbarung sollte auf dem Grundstück auf halbem Weg zwischen Alstadt und Neustadt ein Soziales Zentrum entstehen. Doch schon Anfang 2017 war die Zukunft des Projektes ungewiss geworden. Bis heute ist nicht geklärt, wie es langfristig in der Hafenstraße weitergehen soll. Denn die Initiative stößt nicht nur auf Gegenliebe.

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Union Flag – alles Dreck?

Die Renaissance der Sozialen Frage und die Ohnmacht der radikalen Linken

von | veröffentlicht am 31.10 2017

Denkt man an Halles Linke, kommen den wenigsten Gewerkschaften in den Sinn. Oder mehr noch und allgemeiner formuliert: Linker Aktivismus wird in den seltensten Fällen mit Arbeitskämpfen und betrieblichen Auseinandersetzungen um Mitbestimmung, Lohn, Arbeitszeit und bezahltem Urlaub verknüpft. Das ist schade, birgt doch die Arbeitswelt großen Raum für Agitation, Organisierung und praktisch erlebbare Solidarität.

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