HaSi bleibt!
19. Juni 201918:30
Puschkino
Kardinal-Albrecht-Straße 6, Halle

Die Anschläge in Rostock-Lichtenhagen und Mölln sowie das NSU-Netzwerk zeigen, dass antirassistische Arbeit nach wie vor notwendig bleibt. „Zusammen haben wir eine Chance“ dokumentiert selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland.
Im anschließenden Filmgespräch mit der Filmcrew und Sanchita Basu (Protagonistin, Bündnis gegen Rassismus) beleuchten wir, welche Ziele die Aktivist*innen trotz der verschiedenen und teilweise voneinander unabhängigen Kämpfe eint.

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Die Anschläge in Rostock-Lichtenhagen und Mölln sowie das NSU-Netzwerk zeigen, dass antirassistische Arbeit nach wie vor notwendig bleibt. „Zusammen haben wir eine Chance“ dokumentiert selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland.
Im anschließenden Filmgespräch mit der Filmcrew und Sanchita Basu (Protagonistin, Bündnis gegen Rassismus) beleuchten wir, welche Ziele die Aktivist*innen trotz der verschiedenen und teilweise voneinander unabhängigen Kämpfe eint.
20. Juni 201919:00 - 20:45
Zazie Halle
Kleine Ulrichstraße 22, 06108 Halle (Saale)
Kultur / Politik https://www.facebook.com/events/405060443422313/

Veranstaltung in Kooperation mit Mobile Opferberatung

Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit Regisseurin Mala Reinhardt geben.

DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen rassistischer Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte und Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde.

Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes ...

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21. Juni 2019All Day
Bildung / Feiern

Programm folgt.

Wer Lust hat sich zu beteiligen mit einem Vortrag, Workshop, als Band oder anderweitig kann sich gern bei uns melden:
amgalgenberg2@riseup.net

Auch für den Aufbau und die Umsetzung werden viele fleißige Hände gesucht - schreibt uns einfach.

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amgalgenberg2@riseup.net

Auch für den Aufbau und die Umsetzung werden viele fleißige Hände gesucht - schreibt uns einfach.
21. Juni 201919:00
Uni Halle – Melanchthonianum
Universitätsplatz 8/9, Halle

Vortrag mit Barbara Umrath zur Bedeutung der Kritischen Theorie aus feministischer Perspektive: Seit einigen Jahren wird wieder vermehrt diskutiert, wie sich materialistisches und feministisches Denken verbinden lassen. Allerdings stellen marxistisch-feministische Ansätze in erster Linie auf geschlechtliche Arbeitsteilung als einem entscheidenden Moment kapitalistischer (Re-)Produktionsverhältnisse ab. Im Vortrag soll dargestellt werden, welche Zugänge die Kritische Theorie eröffnet, die ab den 1930er-Jahren von Max Horkheimer, Erich Fromm, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse und anderen entwickelt wurde. Deutlich wird dabei werden, dass deren historisch-materialistische Perspektive über Kapitalismuskritik im engeren Sinne hinausgeht: Als kritische Theorie bürgerlicher Gesellschaft bedeutet diese immer auch Kritik herrschaftsförmiger Geschlechter- und sexueller Verhältnisse.

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Vortrag mit Barbara Umrath zur Bedeutung der Kritischen Theorie aus feministischer Perspektive: Seit einigen Jahren wird wieder vermehrt diskutiert, wie sich materialistisches und feministisches Denken verbinden lassen. Allerdings stellen marxistisch-feministische Ansätze in erster Linie auf geschlechtliche Arbeitsteilung als einem entscheidenden Moment kapitalistischer (Re-)Produktionsverhältnisse ab. Im Vortrag soll dargestellt werden, welche Zugänge die Kritische Theorie eröffnet, die ab den 1930er-Jahren von Max Horkheimer, Erich Fromm, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse und anderen entwickelt wurde. Deutlich wird dabei werden, dass deren historisch-materialistische Perspektive über Kapitalismuskritik im engeren Sinne hinausgeht: Als kritische Theorie bürgerlicher Gesellschaft bedeutet diese immer auch Kritik herrschaftsförmiger Geschlechter- und sexueller Verhältnisse.

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