Vom CDU-Traum zum Hartz-4-Geschäftsmodell

Bericht über Dominik Intelmanns Vortrag zur Wohnungsfrage

von | veröffentlicht am 01.06 2022

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Wohnungsfrage (https://wohnungsfrage.blackblogs.org) hielt der Humangeograf Dominik Intelmann am 24. Mai einen Vortrag über „Transformation und Wohnungsmarkt in Ostdeutschland“ vor einem großen Publikum im Lila Drachen. Dabei kam der Redner auch auf die aktuelle Situation in Halle zu sprechen.

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„Der eine besitzt das, was dem anderen ein Grundbedürfnis ist.“

Bericht über die Demonstration „Vermieten verbieten – Wohnraum für Alle“

von | veröffentlicht am 05.05 2022

Vergangenen Samstag, den 30.04.2022, fand eine Demonstration mit dem Titel „Vermieten verbieten – Wohnraum für Alle“ statt. Diese war als ein Stadtrundgang konzipiert und stoppte an verschiedenen von Verdrängung und Gentrifizierung betroffenen Orten. Auslöser der Demonstration war vor allem die von Entmietung und Verdrängung betroffene Stein34 , aber auch andere Häuser und Projekte, die sich in ähnlichen Situationen befanden bzw. befinden wurden erwähnt.

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Wohnen ist Gemeinwohl, oder nicht?

Die Wohnunion versucht etwas, was kommunaler Standard sein sollte: Den Menschen Wohnraum zu ermöglichen, die ihn brauchen.

von | veröffentlicht am 07.04 2022

In bester Innenstadtlage hat die Wohnunion eG 2021 einen Erbbaupachtsvertrag über vier Häuser mit der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) abgeschlossen. Die denkmalgeschützten Häuser sollen, nach teilweise jahrzehtelangem Leerstand, zu Wohnraum reaktiviert werden.

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MLUnterfinanziert

Drohende Kürzungen an der Uni

von | veröffentlicht am 05.04 2022

Am 6.4.2022 soll der Senat der Universität Halle-Wittenberg über die Kürzungspläne des Rektorats entscheiden. 26 Professuren, 250 Mitarbeiter*innenstellen und 4000 Studienplätzen stehen auf dem Spiel, denn jährlich fehlen Millionenbeträge in der Finanzierung. Das Bündnis MLUnterfinanziert ruft zum Protest auf.

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Wohnen in Halle

Die Geschichte einer drohenden Entmietung

von | veröffentlicht am 04.02 2022

In Halle (Saale) sollen Mieter:innen eines Altbaus ausziehen, damit saniert werden kann. Der vorherige Hauseigentümer hat das Haus 10 Jahre lang verfallen lassen. Trotzdem konnte er es nun für einen Betrag in Millionenhöhe verkaufen, weil die Immobilienpreise in der Stadt seit Jahren steigen. Der Fall zeigt ganz konkret, was es bedeutet, dass Wohnraum zur Ware geworden ist.

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Kreative Stadtentwicklung in Freiimfelde

Teil 1: Konzept für geplante Gentrifizierung

von | veröffentlicht am 19.12 2021

Vor ‘Creative Coworking Spaces’ und kreativer Wirtschaft schien in den letzten Jahren kaum eine Stadt sicher zu sein. Auch die sachsen-anhaltinische Landesregierung träumte seit 2013 davon, sich in einen “Top-Standort für Kreativunternehmen in Europa” zu entwickeln. Durch umfangreiche Berichterstattung ist ein kreatives Stadtentwicklungsprojekt bekannt geworden: die Freiraumgalerie.

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Freiraumaktivismus: „Man muss sich selbstkritisch fragen: Wer profitiert von der Intervention und wer nicht?“

Über die Problematik fehlender grundlegender emanzipatorischer Elemente in Freiraumprojekten

von | veröffentlicht am 15.06 2018

Im zweiten Teil unseres Interviews über Freiräume in Halle spricht David Koch über Freiräume als Standortfaktoren, die Rolle von Beteiligungsverfahren bei der Umstrukturierung von Stadtteilen und emanzipatorische Perspektiven abseits der Verwertungslogik.

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Freiraumaktivismus: Reflexion eines ‘trendy Buzzwords’

Interview Teil1: Die kritische Reflektion der praktischen Umsetzung als Ausgangspunkt für die Ausrufung von Freiräumen

von | veröffentlicht am 13.06 2018

Im ersten Teil unseres Interviews über Freiräume in Halle spricht David Koch über die Unterschiede zwischen Hasi und Freiraumgalerie und das Fortbestehen von Ausgrenzungsmechanismen in linken Projekten.

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Rot-Rot-Grün in Halle: sozial-ökologischer Fortschritt auf der Kippe

Nach Wahlniederlage im Stadtrat wollen die Grünen das junge Bündnis wieder beenden

von | veröffentlicht am 11.06 2018

Wenige Monate nach dessen überraschender Ausrufung steht die rot-rot-grüne Allianz für die Oberbürgermeisterwahl in Halle schon wieder vor dem Aus. Nachdem die halleschen Grünen bei einer Beigeordnetenwahl im Stadtrat für ihren Kandidaten keine Mehrheit bekommen hatten, wollen sie das Bündnis mit SPD und DIE LINKE verlassen. Ein Kommentar.

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Halle – Eine Stadt für Menschen

Interview mit dem rot-rot-grünen Oberbürgermeisterkandidaten Hendrik Lange

von | veröffentlicht am 25.05 2018

In Halle tritt 2019 zur kommenden Oberbürgermeister*innenwahl erstmals ein Bündnis aus DIE LINKE, SPD und Bündnis ’90/Die Grünen an. Auf deren Parteitagen wurde Hendrik Lange (DIE LINKE), der derzeitige Stadtratsvorsitzende und Abgeordnete im Landtag von Sachsen-Anhalt, zum Kandidaten gekürt. Er wird Bernd Wiegand (parteilos) herausfordern, der bei der letzten Wahl mit vielen Stimmen aus demselben Lager rechnen konnte. Wie das gelingen soll und welche Themen es dabei zu besetzen gilt, das haben wir Hendrik Lange gefragt.

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