HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Kultur̵

Triumph des Kleinmuts

Kommentar zur Nichtverlängerung von Opernintendant Florian Lutz in Halle

von | veröffentlicht am 26.02 2019

Am 22. Februar entschied der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, die Amtszeit des derzeitigen künstlerischen Leiters der Oper nicht über das Jahr 2021 hinaus zu verlängern. Die Entscheidung und die ihr vorausgehenden teils öffentlich, teils intern ausgetragenen Kontroversen bei den halleschen Bühnen sorgen derzeit in der Stadt für eine nicht gekannte Polarisierung. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen aktuellen Kommentar von der Seite "nachtkritik.de", dessen Inhalte bereits selbst wiederum zum Gegenstand heftiger Diskussionen geworden sind. Umso stärker die Debatte vor der Entscheidung aus der Öffentlichkeit herausgehalten werden sollte, umso heftiger scheint sie sich nun Bahn zu brechen.

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Vereint in der Vielstimmigkeit – das Malerinnennetzwerk Berlin-Leipzig

Ein Gespräch über Frauen und Feminismus in der Kunst

von | veröffentlicht am 05.02 2019

Während Berlin den Frauenkampftag gerade in den Rang eines gesetzlichen Feiertages erhoben hat, gibt es in vielen gesellschaftlichen Bereichen auch hierzulande noch wenig zu feiern. Gerade die Kunst, die sich allzu oft als gesellschaftliche Avantgarde feiern lässt, macht um das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern immer noch einen mitunter großen Bogen. Doch immer mehr Frauen organisieren sich, so zum Beispiel im MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig. Wir sprachen mit zwei Vertreterinnen dieser noch sehr jungen Organisation.

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Vor geschlossener Tür

Über das Clubsterben in Leipzig

von | veröffentlicht am 06.01 2019

Nicht nur in Halle gibt es derzeit Diskussionen um das Verschwinden sozio-kultureller Räume. Gerade in Leipzig hat ein massiver Verdrängungsprozess zahlreiche Kulturbetriebe ins Aus befördert. Der folgende Beitrag skizziert diese Entwicklung am Beispiel des ehemaligen 4Rooms im Leipziger Osten.

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DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 3: Exit - Der zum Film geronnene Extremismus-Diskurs

von | veröffentlicht am 02.11 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von seinen persönlichen Eindrücken während der Woche. In der dritten und letzten Ausgabe des Tagebuchs vom Festival geht es um den Film „Exit“. Eine Spoilerwarnung ist hiermit ausgesprochen.

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DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 2: Are the kids alright?

von | veröffentlicht am 01.11 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von seinen persönlichen Eindrücken während der Woche. Am Mittwoch gab es viel Aufregung um den Film „Lord of the Toys“. Dabei hätte „Elections“ eigentlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Eine Spoilerwarnung ist hiermit ausgesprochen

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DOK Leipzig 2018 – Tagebuch vom Festival

Teil 1: Familie und Vergangenheit

von | veröffentlicht am 31.10 2018

Die 61. Ausgabe des DOK Leipzig Festivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demand the Impossible“ statt. Über 300 Dokumentarfilme sind in sieben Tagen zu sehen. Unser Redakteur Tamer Le Gruyere hat daraus eine Auswahl getroffen und berichtet von seinen persönlichen Eindrücken während der Woche. Am Dienstag hat er sich Filme angeschaut, die sich mit Familienschicksalen und deren Verquickung mit zeithistorischen Ereignissen beschäftigen. Eine Spoilerwarnung ist hiermit ausgesprochen.

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Bauhaus gegen Fischfilet

Die Stiftung Bauhaus Dessau kapituliert vor dem rechten Pöbel

von | veröffentlicht am 19.10 2018

Die Kontroverse um das Konzert-Verbot der Stiftung Bauhaus Dessau für die Band “Feine Sahne Fischfilet” könnte eine Provinzposse sein - wenn es nicht um eine international renommierte Institution ginge und darum, dass Nazipöbler mit staatlicher Unterstützung einmal mehr einen Erfolg landen konnten. Vielleicht geht es auch um nicht weniger, als die Selbstaufgabe der sogenannten “demokratischen Mitte”.

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Punk Music in the Islamic World

Peace, Unity, and Truth

von | veröffentlicht am 05.10 2018

Until the late ‘90s, it was almost impossible to find news about punk music in the Islamic world. The Arab society was not used to experiencing different music at that time, especially with the religious majority of most communities demonizing music as a key to enter a world of sin, or as it’s called “Haram (حرام)” which is an Arabic word for “forbidden”.

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I belong to the (late) DT64 generation

Via Ostradio zu Ost-(Post)-Punk (und mit jenem selbst ins Radio). Eine audiobiografische UKW-Wegskizze.

von | veröffentlicht am 19.09 2018

DT64 startete beim DDR-Rundfunk als Jugendsendung und wurde später ein eigenständiger Sender. Für Alexander Pehlemann war DT64 das Überlebenstaktsignal seines Daseins als verbannter Provinzpunk.

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The End of Radio

Punk, Radio und keine Zukunft

von | veröffentlicht am 28.08 2018

"No future" galt nicht den Punks selbst, sondern war als Absage an eine Gesellschaft zu verstehen, die noch jede Zukunftsperspektive verbaut. Punk stand hingegen für die Flucht nach vorn. Trotz seiner radikalen Verweigerung des gesellschaftlichen Status quo war Punk nicht vor seiner Eingemeindung in den kulturindustriellen Kanon gefeit. Welche Rolle das Radio dabei spielt zeigt dieser Beitrag aus der aktuellen Programmzeitschrift von Radio Corax.

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