HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Kultur̵

Vom Kunstprojekt zum Planungsbüro

Interview mit der Freiraumgalerie zum Thema partizipative Stadtentwicklung

von | veröffentlicht am 24.01 2018

Seit 2012 ist die Freiraumgalerie in Halle aktiv. Bekannt wurde das heutige Planungsbüro mit der Gestaltung mehrerer Gebäudefassaden in Halle-Ost. Seitdem haben Festivals, Workshops, Konzepte zur Bürger*innenbeteiligung und eine Ausweitung der Arbeit bis nach Halle-Neustadt die soziokulturelle Entwicklung der Stadt geprägt. Transit sprach mit Danilo Halle, einem der Koordinatoren, über den Anspruch und die heutigen Aktivitäten des Projektes.

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“Das Büro ist dein Mittelmeer”

Kinder- und Jugendtheaterverein spielmitte e.V. bringt mit dem Projekt “Baustelle Ich” Schauspiel, Jugend und Gesellschaftspolitik zusammen

von | veröffentlicht am 02.12 2017

“Baustelle Ich” heißt ein aktuelles Projekt vom halleschen Kinder- und Jugendtheaterverein spielmitte e.V., in dem sich Jugendliche mit Themen und konkreten Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt auseinandersetzen und sie in Eigenregie künstlerisch umsetzen. Die ersten Stücke feierten nun Premiere. Und sie zeigen vor allem eines: erfrischendes, junges Theater, das die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen sucht.

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Machines

Ein Dokumentarfilm von Rahul Jain

von | veröffentlicht am 13.11 2017

Aus all den Filmen, die ich auf dem diesjährigen Dok Leipzig gesehen habe, ragt Machines besonders heraus. Der Debütfilm des Regisseurs Rahul Jain zeigt in atmosphärisch dichten Bildern den Alltag in einer Textilfabrik im indischen Gujarat mit all seinen Abgründen.

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DOK Leipzig 2017: Vierter Erlebnisbericht und Abschluss

Teil 4 direkt vom Festival: Feine Sahne, schwere Filme, heiße Diskussionen

von | veröffentlicht am 06.11 2017

10.31 Uhr: Lange Schlange für Feine Sahne. Es herrscht großer Andrang bei der Vorführung von "Wildes Herz" über Monchi, den Sänger von Feine Sahne Fischfilet. Und das schon am frühen Morgen! Im Universum-Saal im Passage-Kino ist kein Platz mehr frei.

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DOK Leipzig 2017: Dritter Erlebnisbericht und einige Zeitreisen

Teil 3 direkt vom Festival: Angst, Ostblock, Ärgernisse

von | veröffentlicht am 05.11 2017

12.29 Uhr: Heute endlich mal besseres Wetter als ich zum Kino aufbreche. Schweren Herzens habe ich „Licu – A Romanian Story“ ausfallen lassen, denn ich wollte nicht von morgens um zehn bis abends um zehn nur im Kino sitzen. Der Weg führt mich zu den Passagen-Kinos und dort ist an den Fahrradständern alles sauber und safe.

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DOK Leipzig 2017: Ein Erlebnisbericht und viereckige Augen

Teil 1 direkt vom Festival: Kotze, Kanten, Kommunismus

von | veröffentlicht am 03.11 2017

10.16 Uhr: Frage mich, was das für ein Zufall ist, als ich mein Fahrrad abschließe. Genau neben dem Fahrradständer, den ich mir auserkoren habe, liegt ein großer Haufen Erbrochenes, mutmaßlich aus der vergangenen Nacht. So war das auch schon im letzten Jahr beim DOK Leipzig Festival als ich mein Fahrrad morgens abschließen wollte. Anderer Ständer, selbe Farbe.

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Gibt es das Übernatürliche?

Stephen Kings „ES“ verliert seinen Schrecken

von | veröffentlicht am 02.11 2017

Seit September läuft „ES“ in den Kinos. Steven-King-Fans haben lange auf diese Neuverfilmung des großen Klassikers gewartet. Inwiefern der Film die an ihn gestellten hohen Erwartungen zu erfüllen vermag, beleuchtet der folgende Text eines begeisterten King-Lesers.

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„Hasi“: Neues Leben in der Hafenstraße Nummer 7

Von der Gasanstalt zum soziokulturellen Zentrum

von | veröffentlicht am 31.10 2017

Seit Monaten wird um ein Haus in der Hafenstraße 7 in Halle gerungen. Es handelt sich um das Verwaltungsgebäude einer früheren Gasanstalt, das im Januar 2016 von einer Gruppe junger Aktivist*innen besetzt wurde. Nach einer schnellen Duldungsvereinbarung sollte auf dem Grundstück auf halbem Weg zwischen Alstadt und Neustadt ein Soziales Zentrum entstehen. Doch schon Anfang 2017 war die Zukunft des Projektes ungewiss geworden. Bis heute ist nicht geklärt, wie es langfristig in der Hafenstraße weitergehen soll. Denn die Initiative stößt nicht nur auf Gegenliebe.

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Freiräume für die Integration

Interview: House of Resources schafft Räume für migrantisches Mitgestalten

von | veröffentlicht am 31.10 2017

Die hohe Zahl von Asylsuchenden, die im Jahr 2015 innerhalb kurzer Zeit Zuflucht in Deutschland fanden, hat ein immenses Potenzial an Engagement freigesetzt. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche in den deutschen Städten und Kommunen bemühen sich um gelingende Integration. Die Ansichten darüber, wie Integration gelingen kann, gehen freilich weit auseinander. Manche Vorstellungen verfehlen den Kern von Integration und zielen auf Anpassung, ein einseitiges sich Einfinden in die „deutsche Lebenswelt“. Dabei braucht gelingende Integration Freiräume für Zugewanderte und Freiräume für Begegnungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen. Denn erst in Räumen, die von denen, die sie „bewohnen“, auch mitgestaltet werden können, kann ein Miteinander gelingen.

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