„Die Betroffenen haben sich einen Ort der Aufarbeitung geschaffen“

Interview mit Igor Matviyets zum Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags

von | veröffentlicht am 09.10 2020

Der antisemitische und rassistische Anschlag vom 09. Oktober 2019 ist nun ein Jahr her. Was ist seit dem geschehen und was sind Leerstellen in der Aufarbeitung? Mit dem Prozess zum Anschlag kommen seit Mitte Juli viele Perspektiven zu Wort. Auch Igor Matviyets beobachtet den Umgang mit dem Anschlag in Halle. Wir haben ihn dazu befragt.

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Verdacht auf rechte Symbolik und Machtmissbrauch

Umfassende Aufklärung in der Ausländerbehörde im Saalekreis nötig

von | veröffentlicht am 25.09 2020

Dem ehemaligen Amtsleiter einer kommunalen Behörde im Saalekreis wird das Verwenden rechtsextremer Symbolik vorgeworfen. Nun muss geklärt werden, inwiefern dieser in seiner Position Geflüchtete systematisch benachteiligt hat. Dafür braucht es Druck aus der Zivilgesellschaft.

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Lippenbekenntnisse

Thüringenwahl: Der antifaschistische Konsens ist endgültig verschwunden

von | veröffentlicht am 05.02 2020

Nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen herrschen Aufregung und Entsetzen. Doch das Ergebnis kommt nicht überraschend. Ein Kommentar.

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Call for Support

Ein Erfahrungsbericht zum Leben mit Gutscheinen in Bernburg

von | veröffentlicht am 23.01 2020

Wir dokumentieren eine anonyme Zuschrift aus Bernburg, die wir nur leicht redigiert haben.

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Etliche Haken

Ein Rückblick auf die "Causa Möritz"

von | veröffentlicht am 07.01 2020

CDU-Kreisvorstandsmitglied Robert Möritz hat ein rechtsextremes Symbol tätowiert, war Ordner auf einer Neonazidemo und ließ sich mit Mitgliedern einer Naziband fotografieren. Weil das für die Partei zunächst kein Problem war entwickelte sich abermals eine Regierungskrise in Sachsen-Anhalt

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Bauhaus gegen Fischfilet

Die Stiftung Bauhaus Dessau kapituliert vor dem rechten Pöbel

von | veröffentlicht am 19.10 2018

Die Kontroverse um das Konzert-Verbot der Stiftung Bauhaus Dessau für die Band “Feine Sahne Fischfilet” könnte eine Provinzposse sein - wenn es nicht um eine international renommierte Institution ginge und darum, dass Nazipöbler mit staatlicher Unterstützung einmal mehr einen Erfolg landen konnten. Vielleicht geht es auch um nicht weniger, als die Selbstaufgabe der sogenannten “demokratischen Mitte”.

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Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge

Eine Polemik mit Bildungsauftrag

von | veröffentlicht am 03.08 2018
Gutes Hasi – böses Hasi

Im MZ-Sommerinterview schwenkt der sachsen-anhaltische Regierungschef Reiner Haseloff sein #TeamHorst-Fähnchen, reüssiert mit halbwahren Lach- und Sachgeschichten aus dem deutschen Asylrecht und die kritischen Journalisten der MZ sekundieren mit dröhnender Stille. Bälter Sommer fragt sich indessen, welche Haare man sich eigentlich noch raufen soll und ob das überhaupt was bringt.

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Hasi Halle – der entscheidende Tag

Der Stadtrat beschließt über einen Antrag zur Sicherung des Projektes

von | veröffentlicht am 28.02 2018

Am 28. Februar entscheidet nun der Stadtrat voraussichtlich abschließend über das Schicksal des soziokulturellen Zentrums "Hasi" in der Hafenstraße 7 in Halle. Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung beschließen die Stadträt*innen darüber, dem Projekt noch eine weitere Verlängerung einzuräumen, in der bestenfalls ein Ankauf des Objektes durch den Trägerverein Capuze e.V. gelingen soll.

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Hasi: Ringen um das Hausprojekt

Soziokulturelles Zentrum: Verhandlungen laufen, Kriminalisierung nicht haltbar.

von | veröffentlicht am 19.01 2018

Am 16. Januar erschien die mit Spannung erwartete Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Henriette Quade (DIE LINKE). Diese hatte sich erkundigt, mit welchen Fakten Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) seine Stimmungsmache gegen das Hausprojekt "Hasi" in Halle begründen könne. Unterdessen laufen die Verhandlungen zur Rettung der soziokulturellen Einrichtung.

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