Streit um „Schiefes Haus“

Bewohner*innen dürfen vorerst bleiben

von | veröffentlicht am 14.04 2021

In der Breiten Straße befindet sich eine von Halles vielleicht ungewöhnlichsten WGs. Doch lange sah es so aus, als ob die Bewohner*innen ihr Haus bald verlassen müssten. Nun haben sie vor Gericht erst einmal Recht bekommen. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.

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Ernährungsgerechtigkeit für Halle

In Halle gründet sich ein Ernährungsrat. Was ist das und was ändert sich durch ihn?

von | veröffentlicht am 08.04 2021
Gutes Essen kommt vom Acker

Seit einigen Jahren schon gründen sich in vielen Städten der Welt Ernährungsräte. Meistens haben sie zum Ziel, auf einer kommunalen Ebene zur Entwicklung eines gerechten und ökologischen Ernährungssystems beizutragen. Auch in Halle gründet sich ein solcher Rat. Flo ist Teil der neunköpfigen Initiativgruppe. Wir haben mit Flo darüber gesprochen, wer in einem solchen Rat alles teilnehmen kann und was der Ernährungsrat in Halle bewirken kann und soll.

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„Klatschen war gestern, Entlastung ist Morgen!“

Interview mit dem Bündnis „Gesundheit ohne Profite“ aus Halle

von | veröffentlicht am 06.04 2021

In der Corona-Pandemie werden die Missstände des Gesundheitssystems immer deutlicher. Die fortschreitende Privatisierung von Krankenhäusern und die miserablen Arbeitsbedingungen von Pflegekräften haben jedoch bereits eine längere Geschichte. Das Bündnis „Gesundheit ohne Profite“ hat sich gegründet um dieser Situation etwas entgegenzustellen.

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Sichtbar sein und werden

Kundgebung zum Trans* Day of Visibility in Halle

von | veröffentlicht am 02.04 2021

Der International Trans* Day of Visibility ist am 31. März. In Halle gab es deshalb an diesem Tag eine Kundgebung am Steintor. Auf dem Platz in der Sonne fanden sich etwa 250 Personen ein um Redebeiträgen, Musik und Auftritten zu lauschen. Aber natürlich auch, um sichtbar zu sein und das Thema sichtbar zu machen. Denn darum geht es ja an diesem Tag.

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Kassel als Zäsur

Über die neueste Allianz von Bürgertum und Extremer Rechter

von | veröffentlicht am 27.03 2021

Am vergangenen Samstag, dem 20. März demonstrierten in Kassel etwa 20.000 Menschen gegen die Coronapolitik der Bundesregierung. Trotz Missachtung der Auflagen und Angriffe auf Journalist:innen und Gegendemonstrant:innen wurde der Initiative Querdenken erneut von der Polizei eine Stadt überlassen. Die Empörung darüber ist groß. Aber das Problem könnte noch viel größer werden, denn über das Corona-Thema schafft es die Extreme Rechte in ein Milieu hinein zu mobilisieren, das ihr vormals verschlossen war – und dieses radikalisiert sich zunehmend.

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Märzkämpfe 1921

Vor 100 Jahren kam es im mitteldeutschen Industriegebiet sowie in Hamburg und in Teilen des Ruhrgebiets zu einem bewaffneten Aufstand des Proletariats.

von | veröffentlicht am 26.03 2021

Dieses Frühjahr 2021 jährten sich die als Märzkämpfe in die Geschichte eingegangenen Arbeiter:innenaufstände, die nicht nur Industriestädte erfassten, sondern auch die Dörfer Mitteldeutschlands. Als Regierungspartei der Weimarer Republik ließ die SPD die Aufstände blutig niederschlagen. Heute wird in den Dörfern an die Ereignisse erinnert.

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Die Ideologie hinter dem Anschlag von Halle

"Sprengende Wirkung" zwischen White Supremacy und defätistischer Dystopie

von | veröffentlicht am 25.03 2021

Am 21. Dezember 2020 erging nach 25 Prozesstagen das mündliche Urteil im Verfahren gegen den rechtsterroristischen Attentäter von Halle vor dem OLG Naumburg. Die noch anhängigen Revisionsanträge offenbaren, dass mit dem Prozess die gesellschaftliche Auseinandersetzung nicht abgeschlossen sein kann. Zudem forderten Betroffene, Zeug:innen und Nebenkläger:innen die Mehrheitsgesellschaft dazu auf, sich mit Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus auseinanderzusetzen. Mit diesem Text wollen wir am Beispiel des derzeitigen Agierens des in Schnellroda ansäßigen "Instituts für Staatspolitik" (IfS) der Aufforderung nachkommen.

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„Irgendwo müssen wir halt anfangen“

Allein in Sachsen-Anhalt lassen sich sieben Apotheken finden, die das M-Wort in ihrem Namen tragen

von | veröffentlicht am 21.03 2021

Es gibt hierzulande zahlreiche Referenzen im öffentlichen Raum, die an kolonialrassistische Weltbilder und Klischees anknüpfen. Allein in Sachsen-Anhalt lassen sich sieben Apotheken finden, die das M-Wort als rassistische Fremdbezeichnung Schwarzer Menschen in ihrem Namen tragen. Darüber hinaus nutzen auch andere Einrichtungen solcherlei rassistische Bezeichnungen. Im Jahr 2020 gründetet sich ein Bündnis, das diesem Zustand ein Ende setzen und das Thema in der Breite einbringen möchte. Wir haben mit Noemi und Steffi vom „Bündnis M-Wort abschaffen“ gesprochen.

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Regen(schirme) gegen Nazis & Repression

von | veröffentlicht am 19.03 2021

Zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“, wie er am 18.03.1923 von der Internationalen Roten Hilfe ausgerufen wurde, gab es auch am diesjährigen 18. März in Halle eine Kundgebung.

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