HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Kunst̵

Cruising im Museum

Bei Darstellung von Homosexualität ist die "Grenze der Kunst" in Süd-Sachsen-Anhalt offenbar schnell erreicht

von | veröffentlicht am 05.06 2018

Die Debatte um die künstlerische Arbeit "Cruising" des Buchkünstlers Silas Schmidt von Wymeringhausen in der Ausstellung „generell frisch“ des Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Sachsen-Anhalt ist Ausdruck zweier aktueller gesellschaftlicher Problemlagen: des Unterschiedes zwischen Stadt und Land und einer Debattenkultur, die es immer stärker erlaubt, offensiv auch gegen Lebensentwürfe jenseits der heterosexuellen Norm vorzugehen.

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Objekte der Begierde // Homophobie im Kunstmuseum

Eine Veranstaltung über die Möglichkeiten der Kunst, unterschiedliche Positionen und die Frage der Sprachwahl

von | veröffentlicht am 18.05 2018

„Objekte der Begierde“: Eine Veranstaltung über die Möglichkeiten der Kunst, unterschiedliche Positionen und die Frage der Sprachwahl in der Auseinandersetzung um die künstlerischen Exponate von Silas Schmidt von Wymeringhausen. Die Veranstaltung findet am 22. Mai 2018 von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Gartenhaus der Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Str. 2, statt.

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Abstrakte Poesie

von | veröffentlicht am 21.02 2018

Stehen in der avantgardistischen Poesie Wörter für sich selbst, losgelöst von ihrer Bedeutung, so kommt darin ein wirklicher Sinnverlust zum Ausdruck: Die Wörter treffen die Sache nicht mehr. Dafür tritt die Form in den Vordergrund. Die Buchstaben sind rätselhaft weil sie auf nichts mehr verweisen als auf sich selbst und weil sie auf nichts mehr verweisen als auf sich selbst sind sie rätselhaft. Konkret hieß diese Kunst. Aber auch die Abstrakte gibt Rätsel auf: Wie zur Hölle kommt dieses Graffiti an diese Wand? Ganz unten hat sich dann eine Wahrheit eingeschlichen: Wer findet's?

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Vom Kunstprojekt zum Planungsbüro

Interview mit der Freiraumgalerie zum Thema partizipative Stadtentwicklung

von | veröffentlicht am 24.01 2018

Seit 2012 ist die Freiraumgalerie in Halle aktiv. Bekannt wurde das heutige Planungsbüro mit der Gestaltung mehrerer Gebäudefassaden in Halle-Ost. Seitdem haben Festivals, Workshops, Konzepte zur Bürger*innenbeteiligung und eine Ausweitung der Arbeit bis nach Halle-Neustadt die soziokulturelle Entwicklung der Stadt geprägt. Transit sprach mit Danilo Halle, einem der Koordinatoren, über den Anspruch und die heutigen Aktivitäten des Projektes.

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Der statistische Betrachter

Über die Wandbilder Josep Renaus in Halle-Neustadt

von | veröffentlicht am 18.01 2018

Sechs Jahre verbrachte der valencianische Künstler Josep Renau mit seiner Arbeit an den Wandbildern in Neustadt. Und niemandem wollten sie so recht ins Konzept passen. Während sich DDR-Institutionen darum bemühten den Wandmaler auf die Linie des sozialistischen Realismus zu bringen, war das mit der Arbeit beauftragte Kollektiv intern zerstritten. Nach der Wende wurde eines der drei Wandbilder zerstört und an dem heutigen städtischen Verwaltungsgebäude bröckelt die Fassade. Dabei steckt hinter den Keramikbildern eine komplexe Konzeption, die öffentliche Kunst in ihrer dynamischen und sozialen Funktion begreift.

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