Nazis raus

Interview mit „Kick them out“ zum Ende des rechten Hausprojektes

von | veröffentlicht am 13.06 2020

Im Jahr 2017 starteten die Identitären mit ihrem als „Leuchtturmprojekt“ bezeichneten Hausprojekt inmitten von Halle. Die Stadt wurde offenbar von der Neuen Rechten als Schwerpunkt ihrer Organisierung auserkoren. Immer wieder wurde sich gegenseitig und der Stadtöffentlichkeit versichert, dass man Halle nun übernehmen werde. Drei Jahre später ist das Projekt gescheitert. Was sich schon seit einigen Monaten andeutet, wird nun vollzogen: Die IB und mit ihr alle anderen neurechten Projekte ziehen aus. Nicht unwesentlich dafür verantwortlich, ist die kontinuierliche antifaschistische Arbeit der Gruppe Kick them out. Wir haben sie aus diesem Anlass interviewt.

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Der 13. Oktober 2019

Verpasste Chancen eines ungewöhnlichen Bündnisses

von | veröffentlicht am 05.05 2020

Vor einigen Wochen stellten wir mit unserem Call for Papers die Fragen danach, wie es in Halle nach dem rechtsterroristischen Anschlag vom Oktober letzten Jahres weitergehen kann. Bisher veröffentlichten wir dazu einen Artikel vom Kollekiv "IfS dichtmachen", der die Rolle der Neuen Rechten beleuchtete sowie von Adrian Lauchengrund, der die Ideologie des Rechtsterrorismus analysierte und einen konsequenten Antifaschismus forderte.

Im vorliegenden Artikel plädiert Tamer Le Gruyere dafür, dass antifaschistische Kämpfe zum Ziel haben müssten, soziale Ungleichheit zu beseitigen. Dies würde zum einen den Kern rechtsextremer Ideologie treffen und zum anderen bei den Alltagsproblemen lohnabhängiger Klassen ansetzen.

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“Materialengpässe führen dazu, dass wir nicht so arbeiten können, wie es angemessen wäre“

Ein Krankenpfleger berichtet vom Arbeitsalltag in der Krise und macht deutlich, was sich nach Corona ändern muss.

von | veröffentlicht am 01.04 2020

In der Coronakrise offenbaren sich gravierende Mängel im Gesundheitswesen – von zu niedrigen Löhnen bis hin zu fehlenden Schutzmasken. Gleichzeitig gibt es ein erhöhtes öffentliches Interesse für die Situation von Pflegekräften, das die Möglichkeit für strukturelle Verbesserungen bieten könnte. Wir haben mit Moritz, einem Pfleger, der in einem halleschen Krankenhaus arbeitet, über seine Einschätzung der Lage gesprochen.*

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„Die Klimabewegung muss sich zu einer Klassenbewegung radikalisieren“

Interview mit (Future) Workers for Future

von | veröffentlicht am 21.11 2019

Die (Future) Workers for Future traten in Leipzig das erste mal am 20. September zum großen Klimastreik in Erscheinung, wo sie ein Flugblatt verteilten. Was zunächst anmutet wie eine Aktion unter vielen, liegt ein enormer Anspruch zu Grunde. (Future) Workers for Future geht es nicht darum dem identitätspolitischen Flickenteppich der xy for Future Bewegung eine weitere Gruppe hinzuzufügen. Sie fordern stattdessen einen grundsätzlichen politischen Klärungsprozess der den Fokus der Bewegung auf die Produktionsverhätnisse des Klimawandel verursachenden Kapitalismus lenkt.

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Flucht und Exil

Filmrezensionen vom DOK Festival 2019

von und | veröffentlicht am 02.11 2019

Morgen steht der letzte Tag der diesjährigen Ausgabe des Leipziger DOK-Festivals an. Wir haben uns ein paar Filme angesehen und stellen sie euch vor.

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Filme zur Lage der arbeitenden Klasse

DOK Leipzig Festival 2019: Einige Tipps

von | veröffentlicht am 31.10 2019

Das diesjährigen DOK Leipzig Festival ist in vollem Gange und mit 310 Arbeiten aus 61 Ländern wieder einmal vollgestopft mit interessanten und weniger interessanten Dokumentarfilmen. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr am Wochenende die Möglichkeit geben, einige der beliebtesten Filme online zu sehen. Zudem werden diese am Sonntag als dokbuster auch nochmal auf der großen Leinwand zu sehen sein. Wir stellen einige interessante Filme vor und hoffen euch damit die Auswahl zu erleichtern.

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AfD 1:5 unterlegen

Wenig los bei AfD-Kundgebung - starker Gegenprotest

von | veröffentlicht am 23.05 2019

Am 22. Mai wollte die AfD in Halle vor den anstehenden Wahlen Stärke zeigen. Doch daraus wurde nichts. Eine Zusammenfassung und Einschätzung.

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Ein Gym für Alle

Das Redore Gym will in Halle Kampfsport anbieten und dabei klare politische Haltung zeigen

von | veröffentlicht am 22.03 2019

Viele Leute finden Kampfsport interessant und würden sich gerne mal darin ausprobieren. Allein, die Hürden sind hoch: Was ist, wenn ich nicht mithalten kann? Ist das nicht zu hart für mich? Und überhaupt: Was soll ich halbes Hemd mit drei Meter großen Muskelpaketen trainieren? Hinzu kommt in einigen Gyms durchaus eine mackerige Atmosphäre bis hin zu offenem Sexismus und Rassismus. All das sollten in Halle bald keine Gründe mehr sein, sich nicht dem Kampfsport zu widmen. Ab Mai wird das Redore Gym eröffnen. Tamer Le Gruyere sprach mit den Gründer*innen.

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