„Die Betroffenen haben sich einen Ort der Aufarbeitung geschaffen“

Interview mit Igor Matviyets zum Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags

von | veröffentlicht am 09.10 2020

Der antisemitische und rassistische Anschlag vom 09. Oktober 2019 ist nun ein Jahr her. Was ist seit dem geschehen und was sind Leerstellen in der Aufarbeitung? Mit dem Prozess zum Anschlag kommen seit Mitte Juli viele Perspektiven zu Wort. Auch Igor Matviyets beobachtet den Umgang mit dem Anschlag in Halle. Wir haben ihn dazu befragt.

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Der 13. Oktober 2019

Verpasste Chancen eines ungewöhnlichen Bündnisses

von | veröffentlicht am 05.05 2020

Vor einigen Wochen stellten wir mit unserem Call for Papers die Fragen danach, wie es in Halle nach dem rechtsterroristischen Anschlag vom Oktober letzten Jahres weitergehen kann. Bisher veröffentlichten wir dazu einen Artikel vom Kollekiv "IfS dichtmachen", der die Rolle der Neuen Rechten beleuchtete sowie von Adrian Lauchengrund, der die Ideologie des Rechtsterrorismus analysierte und einen konsequenten Antifaschismus forderte.

Im vorliegenden Artikel plädiert Tamer Le Gruyere dafür, dass antifaschistische Kämpfe zum Ziel haben müssten, soziale Ungleichheit zu beseitigen. Dies würde zum einen den Kern rechtsextremer Ideologie treffen und zum anderen bei den Alltagsproblemen lohnabhängiger Klassen ansetzen.

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„Linke Szene, danke für nichts!“

„Spannervideos“ auf Monis Rache und die Reaktionen von Betroffenen und Festivalorganisator*innen

von | veröffentlicht am 10.02 2020

Die heimlichen Filmaufnahmen auf dem linken Festival Monis Rache verweisen auf gesamtgesellschaftliche Probleme ebenso wie auf gravierende Missstände innerhalb der Linken. Jetzt wollen Betroffene in Leipzig und Berlin auf die Straße gehen.

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Einsame Insel oder Untergrund?

Redebeitrag zur Spontan-Demo gegen die Zusammenarbeit von CDU, FDP und AfD

von | veröffentlicht am 07.02 2020

Die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens, die durch eine Zusammenarbeit von CDU, FDP und AfD ermöglicht wurde, hat bundesweite Demonstrationen, eine mediale Welle des Entsetzens und starke Kritik vieler prominenter Politiker*innen ausgelöst. In der Folge kündigte Kemmerich an, als Ministerpräsident von Gnaden der AfD abzutreten. Wir dokumentieren den Redebeitrag einer Aktivistin, die auf der Spontandemonstraion in Halle am Wahlabend ihrer Wut Ausdruck verliehen hat, auf Verbindungen der "bürgerlichen Mitte" zu faschistischen Ideologien hinwies und deutlich machte, dass antifaschistische Interventionen in Zukunft notwendiger denn je bleiben werden.

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Demonstration gegen Repression und Polizeigewalt

In Solidarität mit den Betroffenen der Silvesternacht in Connewitz

von | veröffentlicht am 14.01 2020

Am Abend des 13.01.2020 demonstrierten etwa 60 Personen unangemeldet, lautstark und mit reichlich Pyrotechnik gegen die Repression und Polizeigewalt an Silvester am Connewitzer Kreuz.

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„Ihr habt 2019 verhauen“

Fridays for Future Halle im Gespräch über die November-Protestwoche und politische Frustration

von | veröffentlicht am 25.11 2019

In der letzten Novemberwoche finden deutschlandweit Public Climate Schools statt und am Freitag sind wieder zahlreiche Demonstrationen geplant. Wir sprachen mit zwei jungen Aktivisten von FridaysForFuture Halle über die Proteste und die Herausforderungen, mit denen die Bewegung vor Ort zu kämpfen hat.

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Zwischen Antifa und Andrea Berg

Eine persönliche Rückschau auf die Solidemo für die Betroffenen des rechten Anschlages vom 9. Oktober

von und | veröffentlicht am 16.10 2019

Antifa und Andrea Berg, Rojava und HFC - wie passt das zusammen? Was erst einmal komisch klingt, kann als Musterbeispiel für eine Lehre aus dem NSU-Komplex bezeichnet werden.

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Traurig solidarisch wütend aktiv sein

Eine Idee, wie es nach dem Attentat in Halle weitergehen kann

von | veröffentlicht am 14.10 2019

Wenige Tage nach dem neonazistischen Attentat in Halle überwiegt immer noch Ratlosigkeit. Die Frage nach dem „Wie weiter“ birgt ein Konfliktpotential, das vermieden werden könnte, wenn Trauer, praktische Solidarität und weitergehende politische Reaktionen nicht gegeneinander ausgespielt werden würden.

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Klimastreik: „Kein Recht, SUV zu fahren“

Rekordzahlen bei den Klimaprotesten in Halle, Deutschland und der Welt

von | veröffentlicht am 21.09 2019

Am Freitag fanden weltweit Klimaproteste im Vorfeld des laufenden UN-Klimagipfels in New York statt. Dabei gingen mehrere Millionen Menschen auf die Straße. In Halle waren mit 4.500 so viele Demonstrierende wie noch nie in der erst jungen Geschichte der FridaysForFuture dabei.

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Klimaproteste: Die Zeit rennt!

Weltweiter Klimastreik am 20. September – Halle ist mit dabei

von | veröffentlicht am 19.09 2019

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass ihr sogenanntes Klimakabinett am 20. September einen Plan zum deutschen Beitrag gegen die Klimakatastrophe vorlegen wird. Gleichzeitig werden an diesem Tag erneut weltweit Menschen auf die Straße gehen, in deren Augen die Politik bislang viel zu wenig getan hat. Wir sprachen im Vorfeld mit Ole von FridaysForFuture Halle.

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