HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Demonstration̵

„Mehr von uns ist besser für alle“

Demonstration in Eisleben für bessere Arbeitsbedingungen im Pflegebereich

von | veröffentlicht am 30.10 2018

Knapp 100 Menschen kamen zur heutigen Demonstration des „Bündnisses gegen Pflegenotstand Mansfeld-Südharz“ in Eisleben, um auf die miserablen Arbeitsbedingungen im Pflegebereich hinzuweisen. Sie forderten unter anderem die Übernahme von Auszubildenden, mehr Personal und eine insgesamt bessere Betreuungssituation. Vor einigen Tagen gab uns ein Vertreter des Bündnisses bereits ein Interview.

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Köthen und Chemnitz: Es geht den Rechten nicht um Trauer, sondern um Raumnahme

Interview mit Torsten Hahnel zur Mobilisierung der Extremen Rechten

von | veröffentlicht am 14.09 2018

In Köthen gab es am vergangenen Wochenende eine Auseinandersetzung zwischen deutschen und afghanischen Staatsbürgern, deren trauriges Ende der Tod eines 22-jährigen Kötheners war. Über den genauen Ablauf der Ereignisse ist bisher wenig bekannt. Zum Teil stellten sich angebliche Beweise, wie die Sprachnachricht einer Zeugin, im Nachhinein als zweifelhaft heraus. Das Todesopfer starb an Herzversagen und die Ermittler schließen Tritte und Schläge gegen den Kopf als Todesursache aus. Die Szene der Extremen Rechten versuchte wie schon zuvor in Chemnitz die Ereignisse für sich zu nutzen. Noch am Sonntag wurde eine Großdemo mit etwa 2500 Teilnehmer_innen durchgeführt. Am nachfolgenden Montag kam es in Köthen und in Halle zu Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmer_innen. Das Spektrum der Menschen, die dadurch mobilisiert werden konnten, reicht von der bürgerlichen Mitte über die AfD bis hin zu gewaltbereiten Neonazis. Die rechtsextreme Szene scheint von einer neuen Dynamik erfasst und ist in der Lage über vermeintliche Spektrengrenzen hinweg Menschen zu mobilisieren. Torsten Hahnel von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus (AREX) bei Miteinander e.V. beobachtete die Geschehnisse vor Ort. Wir sprachen mit ihm über die Mobilisierung, wie auch über eine geplante weitere Großdemo am Sonntag.

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„Korrigieren Sie ihre fälschlichen Darstellungen!“

Ein Leserinbrief zur Berichterstattung der MZ über die Demo zum NSU-Prozess

von | veröffentlicht am 26.07 2018

Wir haben folgenden Leserinbrief erhalten, der eigentlich an die MZ und im besonderen an deren Journalisten Oliver Müller-Lorey gerichtet war. Da der Brief bisher nicht in der MZ veröffentlicht wurde, kommen wir dem Wunsch nach einer öffentlichen Richtigstellung der tendenziösen Berichterstattung der MZ zu der Demonstration nach dem Urteilsspruch des NSU-Prozesses gerne nach.

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NSU-Prozess: Den bitteren Beigeschmack wird man nicht los

Ein Kommentar zum Gedenken in Halle und den Umgang mit der Aufklärung

von | veröffentlicht am 12.07 2018

Am Tag, an dem der NSU-Prozess sein Ende fand, gingen in Deutschland viele Menschen auf die Straße um der Forderung Ausdruck zu verleihen, nun keinen Schlussstrich unter den NSU-Komplex zu ziehen. Unser Kommentar schaut auf die nächtliche Demonstration in Halle sowie die Hilflosigkeit, die sich angesichts der fehlenden gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen und der eigenen Schwäche in der antifaschistischen Linken breitmacht.

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Gegen Macker und Rassisten

Feministische Antifa-Demo gegen das Zentrum der Identitären Bewegung in Halle

von | veröffentlicht am 14.04 2018

Am Samstag zogen 750 Menschen durch Halle um erneut gegen das Zentrum der rechtsextremistischen Identitären Bewegung (IB) zu demonstrieren. Themenschwerpunkt war diesmal eine klare Positionierung gegen den Antifeminismus von Rechts.

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Karstadt droht mit Häuserkampf

Prominente Entmietung in der Leipziger Innenstadt

von | veröffentlicht am 10.04 2018

Nach Ostern wurde bekannt, dass die Leipziger Karstadt-Filiale womöglich bald ihr Kaufhaus in der Messestadt räumen muss. Der Vermieter der Immobilie hatte dem Unternehmen gekündigt, nachdem es sich geweigert hatte, einer drastischen Mieterhöhung zuzustimmen. Karstadt geht nun an die Öffentlichkeit mit Worten, die Erstaunen hervorrufen dürften.

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Hasi Halle – der entscheidende Tag

Der Stadtrat beschließt über einen Antrag zur Sicherung des Projektes

von | veröffentlicht am 28.02 2018

Am 28. Februar entscheidet nun der Stadtrat voraussichtlich abschließend über das Schicksal des soziokulturellen Zentrums "Hasi" in der Hafenstraße 7 in Halle. Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung beschließen die Stadträt*innen darüber, dem Projekt noch eine weitere Verlängerung einzuräumen, in der bestenfalls ein Ankauf des Objektes durch den Trägerverein Capuze e.V. gelingen soll.

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Entscheidung im Februar: Hasi akut räumungsbedroht

Haus wird weiter genutzt – Eigentümerin will räumen lassen – Solidarität in der Stadt

von | veröffentlicht am 22.02 2018

Ende Februar scheint sich das Schicksal der Hasi endgültig zu entscheiden. Viele Hoffnungen ruhen erneut auf dem Stadtrat, der seine kommunale Wohnungsgesellschaft HWG noch am Rauswurf des soziokulturellen Zentrums hindern kann. Derweil wird das Haus weiter genutzt und erhält Solidarität aus der Stadt. Ein Überblick zum aktuellen Stand.

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„Ausziehen!“

von | veröffentlicht am 11.01 2018

11.Januar 2018, 18.48 Uhr. Über 100 Menschen sind mit der Forderung "Ausziehen!" in die Adam-Kuckhoff-Straße in Halle gekommen. Sie begründen das mit „purer Feindschaft gegen eure Hausgemeinschaft“. Das nervt einige der etwa 25 Besucher des „2. Staatspolitischen Salon in Halle/Saale“ sichtlich: Demonstrativ gelassenes Rauchen und aufgeregtes Diskutieren mit der Polizei wechseln sekündlich. Versuche von Schlagfertigkeit ernten Spott.
Die „Kernmannschaft der Bürgerinitiative ‚Ein Prozent‘“ will ihre Betriebsratskampagne vorstellen. Unter den Gästen sind jedoch nur gescheitelte Bürgerkinder und eine Glatze, keine gestandenen Metallarbeiter. Vielleicht wird hier ja heute ein Betriebsrat für das ‚Institut für Staatspolitik‘ gegründet.

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