Festung Europa zerschlagen

Demonstration zieht mit 250 Teilnehmer*innen durch Halle

von | veröffentlicht am 22.11 2021

Aus Anlass der aktuellen Situation an der Grenze zwischen Polen und Belarus fand am 20. November 2021 in Halle eine Demonstration statt.

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„Vermeintliche Migrant*innenvertreter*innen“

Selbstgefällige Urteile in der Linken

von | veröffentlicht am 16.06 2021

Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde im Transit-Magazin der Artikel "Geht wählen!" veröffentlicht, welcher Wahlmöglichkeiten aus linker Perspektive erörterte. Keywan Tonekaboni kritisiert, dass er einigen Migrant*innenselbstorganisationen absprach, legitime Interessenvertretungen von Migrant*innen zu sein. Ein Debattenbeitrag.

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Erinnern stören – weil es anders nicht geht

Ein Sammelband entwirft anhand jüdischer und migrantischer Perspektiven ein mosaikgleiches Gegenbild des Erinnerns.

von | veröffentlicht am 07.02 2021

Das Erinnern, insbesondere das Gedenken in Deutschland, ist eng verknüpft mit einer deutsch, weiß, christlich, mitunter patriarchalisch und von großem Pathos geprägten Narration. Aber es gab und gibt immer wieder marginalisierte Erzählungen und widerständige Positionen des Erinnerns, die dagegen halten. Sie stören das deutsche „Gedenk- und Gedächtnistheater“(1), das ewige Lied vom „Wende-Einheitsmärchen“ oder die formalen „Wiedergutmachensperformances“. Sie stören das alles, weil sie stören müssen, weil es nicht anders geht, um einem tatsächlichen Erinnern näher zu kommen.

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Migrantische Perspektiven auf den Anschlag

Solidarisches und politisches Handeln nach dem 9. Oktober

von | veröffentlicht am 03.09 2020

Halle als neue Heimat, als Ort des Ankommens, als Ort, der neue Möglichkeiten bot. So haben es Redaktionsmitglieder der Common Voices in ihren mehrsprachigen Ausgaben dieses Magazins in den vergangenen Jahren beschrieben. Dann kam der 9. Oktober 2019, der Tag des rechtsextremen Angriffs, der sich gegen Jüdinnen und MigrantInnen richtete und durch Hass auf Frauen und Feminismus motiviert war. Dieser Tag ist der Tag, der die Perspektiven von MigrantInnen auf die Stadt Halle verändert hat. Einige der Sichtweisen als auch meine eigene möchte ich mit euch teilen und meine Sichtweise darlegen, wie wir solidarisch miteinander und mit anderen sein können.

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Absurde Zustände bei der Passbeschaffung

Zur Situation geflüchteter Menschen mit subsidiärem Schutz

von | veröffentlicht am 06.04 2019
Symbolbild

Geflüchtete Menschen mit subsidiärem Schutz haben in Deutschland erhebliche Probleme, an einen Reisepass zu kommen. Familienbesuche? Dienstreisen? Ohne gültige Reisedokumente nicht möglich. In Halle gab es dazu ein Gespräch von Betroffenen mit der Bundestagsabgeordneten Petra Sitte. Unsere Autorin, die bei Solidarity City aktiv ist, fasst die Inhalte der Diskussion zusammen.

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Licht ins Dunkel!

Warum und wie die Blackbox Abschiebung ausgeleuchtet werden muss

von | veröffentlicht am 09.08 2018

Während Abschiebungen zur »Chefsache« erklärt werden, ihre tatsächliche Zahl weiter steigt und während sich der Diskurs um Migration zunehmend brutalisiert, verlaufen Abschiebungen auch am Flughafen Leipzig-Halle weiterhin unter einem Schleier des Schweigens. Eine Stelle zur kritischen Beobachtung von Abschiebungen könnte Linderung schaffen und Debatten um die Einhaltung der Rechte der Betroffenen anstoßen.

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Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge

Eine Polemik mit Bildungsauftrag

von | veröffentlicht am 03.08 2018
Gutes Hasi – böses Hasi

Im MZ-Sommerinterview schwenkt der sachsen-anhaltische Regierungschef Reiner Haseloff sein #TeamHorst-Fähnchen, reüssiert mit halbwahren Lach- und Sachgeschichten aus dem deutschen Asylrecht und die kritischen Journalisten der MZ sekundieren mit dröhnender Stille. Bälter Sommer fragt sich indessen, welche Haare man sich eigentlich noch raufen soll und ob das überhaupt was bringt.

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Schafft sichere Häfen: Solidarität mit Seenotrettung!

Aufruf zur Soliaktion am Samstag, 7. Juli, 13 Uhr am Uniplatz

von | veröffentlicht am 06.07 2018

Gemeinsamer Aufruf des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt, der Initiative “Solidarity City Halle”, “Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage” und des Arbeitskreises kritischer Jurist*innen (AKJ*) Halle (Saale) zu Protestaktionen am 7. Juli für sichere Fluchtwege und gegen die Abschottung Europas

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Perspektiven junger Geflüchteter auf Halle

Solidarity City Halle im Gespräch mit Amir, Sinan und Reza

von | veröffentlicht am 21.06 2018

Am 07.06.2018 traf sich eine Arbeitsgruppe der Initiative Solidarity City Halle (Saale) im Rahmen der Aktionswoche, die vom 1. bis 10. Juni im soziokulturellen Zentrum Hasi stattfand, mit drei jungen Menschen, die sich in Halle Schutz versprochen haben vor politischer Verfolgung oder Krieg in ihren Herkunftsländern. Im Gespräch geben sie uns Einblicke in ihre Wahrnehmung der Stadt. Im Besonderen wollen wir auf die Frage schauen, wie es um den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für junge geflüchtete Menschen bestellt ist.

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