HaSi bleibt!

Beiträge mit dem Stichwort: ‘Migration̵

Schafft sichere Häfen: Solidarität mit Seenotrettung!

Aufruf zur Soliaktion am Samstag, 7. Juli, 13 Uhr am Uniplatz

von | veröffentlicht am 06.07 2018

Gemeinsamer Aufruf des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt, der Initiative “Solidarity City Halle”, “Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage” und des Arbeitskreises kritischer Jurist*innen (AKJ*) Halle (Saale) zu Protestaktionen am 7. Juli für sichere Fluchtwege und gegen die Abschottung Europas

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Perspektiven junger Geflüchteter auf Halle

Solidarity City Halle im Gespräch mit Amir, Sinan und Reza

von | veröffentlicht am 21.06 2018

Am 07.06.2018 traf sich eine Arbeitsgruppe der Initiative Solidarity City Halle (Saale) im Rahmen der Aktionswoche, die vom 1. bis 10. Juni im soziokulturellen Zentrum Hasi stattfand, mit drei jungen Menschen, die sich in Halle Schutz versprochen haben vor politischer Verfolgung oder Krieg in ihren Herkunftsländern. Im Gespräch geben sie uns Einblicke in ihre Wahrnehmung der Stadt. Im Besonderen wollen wir auf die Frage schauen, wie es um den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für junge geflüchtete Menschen bestellt ist.

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„Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut“

Über die Lebenssituation von Rom_nja in Halle

von | veröffentlicht am 27.02 2018

Unsere Gastautorin führte Gespräche mit Rom_nja aus Halle. Wir veröffentlichen im Folgenden einige redaktionell bearbeitete Auszüge des Artikels „Ich wollte nicht mehr niedrig sein.“ – Erzählungen rumänischer Rom_nja aus Halle.

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Gegen jeden Antirom*njaismus – das solidarische Vakuum

Rom*njafeindlichkeit in Halle und die fehlende Solidarität in der halleschen Linken

von | veröffentlicht am 10.01 2018

Rom*njafeindlichkeit hat in Halle Konjunktur, auf der Straße, in der Presse und auf Behörden. Warum das alles doch mit der „Zigeunerfrage“ der Nazis zu tun hat und wie die hallesche Linke sich mit einem Täter*innenkult und Lippenbekenntnissen begnügt, soll in diesem Debattenbeitrag beleuchtet werden.

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Oury Jalloh: Verstößt Staatsanwaltschaft gegen Ermittlungspflicht?

Arbeitskreis Kritischer Jurist_innen Halle fordert juristische Neubewertung und unabhängige Ermittlungen

von , und | veröffentlicht am 06.12 2017

Seit einem Bericht des ARD-Nachrichtenmagazins Monitor beschäftigt der Fall Oury Jalloh die bundesweiten Medien und wirft ein kritisches Licht auf die bisherigen Ermittlungen. Transit Magazin berichtete bereits ausführlich über die Hintergründe. Der hallesche Arbeitskreis Kritischer Jurist_innen bewertet in diesem Beitrag die juristischen Umstände der Einstellung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Halle und sieht sie in einem Zusammenhang mit ähnlichen Fällen von Versagen von Justizbehörden bei Ermittlungen gegen sich selbst.

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Oury Jalloh – „Selbstentzündungsthese nicht zu halten“

Weitere Sachverständige sehen Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt – in Halle wird am Samstag demonstriert

von | veröffentlicht am 01.12 2017

Am 01. Februar 2017 trafen sich Vertreter der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau im Institut für Rechtsmedizin der Universität Würzburg mit Brandexperten, Toxikologen, Rechtsmedizinern und Chemikern. Das belegen Recherchen des WDR-Magazins Monitor. Nach Aussage des Forensischen Toxikologen Prof. Gerold Kauert kam das versammelte Sachverständigengremium „zu dem Ergebnis, dass die Theorie der Selbstentzündung nach den neueren Ergebnissen auch der Experimente nicht zu halten war“. Gegenüber dem WDR führte er aus: „Zwischen den Sachverständigen der Brandexpertise und der Medizin bestand Einigkeit darüber, dass auch unter Einbeziehung der neuen Ergebnisse vom bisherigen Ablauf des Todesgeschehens von Oury Jalloh nicht mehr ausgegangen werden kann, d. h. die Theorie der Selbstentzündung erschien nicht mehr Gegenstand des Möglichen“.

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Bewegung im Fall Oury Jalloh

Vereine fordern Aufarbeitung - Demonstration vor der Staatsanwaltschaft Halle

von | veröffentlicht am 17.11 2017

Im Fall des unter bis heute ungeklärten Umständen in Dessauer Polizeigewahrsam ums Leben gekommenen Oury Jalloh gibt es neue Bewegung. Nicht etwa, weil es einen Durchbruch bei den Ermittlungen oder spektakulär neue Erkenntnisse gibt. Nein, der Fall ist nun endlich in den bundesweiten Medien angekommen und wird dort angesichts der jüngsten Enthüllungen des ARD-Magazins Monitor beleuchtet. In Sachsen-Anhalt fordern derweil verschiedene Vereine Aufklärung ein. Und vor der Staatsanwaltschaft in Halle, die den Fall gerne einstellen würde, gab es heute eine spontane Demonstration.

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Freiräume für die Integration

Interview: House of Resources schafft Räume für migrantisches Mitgestalten

von | veröffentlicht am 31.10 2017

Die hohe Zahl von Asylsuchenden, die im Jahr 2015 innerhalb kurzer Zeit Zuflucht in Deutschland fanden, hat ein immenses Potenzial an Engagement freigesetzt. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche in den deutschen Städten und Kommunen bemühen sich um gelingende Integration. Die Ansichten darüber, wie Integration gelingen kann, gehen freilich weit auseinander. Manche Vorstellungen verfehlen den Kern von Integration und zielen auf Anpassung, ein einseitiges sich Einfinden in die „deutsche Lebenswelt“. Dabei braucht gelingende Integration Freiräume für Zugewanderte und Freiräume für Begegnungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen. Denn erst in Räumen, die von denen, die sie „bewohnen“, auch mitgestaltet werden können, kann ein Miteinander gelingen.

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