MLUnterfinanziert

Drohende Kürzungen an der Uni

von | veröffentlicht am 05.04 2022

Am 6.4.2022 soll der Senat der Universität Halle-Wittenberg über die Kürzungspläne des Rektorats entscheiden. 26 Professuren, 250 Mitarbeiter*innenstellen und 4000 Studienplätzen stehen auf dem Spiel, denn jährlich fehlen Millionenbeträge in der Finanzierung. Das Bündnis MLUnterfinanziert ruft zum Protest auf.

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#peoplenotprofit

Interview mit Fridays for Future Halle

von | veröffentlicht am 20.03 2022

Am 25.3.2022 findet erneut ein globaler Klimastreik statt. Nach der weltweiten Aktion im September letzten Jahres mit insgesamt ca. 600.000 Teilnehmenden steht also wieder eine der größten Protestaktionen der Fridays for Future Bewegung an. Das Thema Klimagerechtigkeit beschäftigt auch und gerade während einer weltweiten Pandemie große Teile der Bevölkerung. Die Transit-Redaktion hat Ende 2021 mit Charlotte und Ole von Fridays for Future Halle gesprochen.

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Freier Weg für „Bewegung Halle“?

Antifa blockiert verschwörungsideologische Demonstration

von | veröffentlicht am 12.01 2022

Schon seit mehreren Monaten zieht die „Bewegung Halle“ als verschwörungsideologisches Protestbündnis montags durch die Innenstadt Halles. So auch am vergangenen Montag, dem 10.01.2022. Laut Polizei schlossen sich dem Protest ca. 2000 Personen an. Ein lautstarker antifaschistischer Gegenprotest stellte sich mit circa 250 Personen dem Aufmarsch an unterschiedlichen Orten entgegen.

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Blockade mit Nachspiel

CancelLEJ protestierte gegen das DHL-Hub

von | veröffentlicht am 14.07 2021

In der Nacht von Freitag auf Samstag blockierten zahlreiche Aktivist_innen vom Bündnis CancelLEJ das DHL-Hub am Flughafen Halle/Leipzig. Damit sollte gegen den geplanten Ausbau demonstriert werden. Im Nachgang kam es Berichten zufolge zu massiver Misshandlung durch die Polizei.

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Sonntags auf der LuWu

Wenn Inszenierungsroutine auf Selbstorganisation trifft.

von | veröffentlicht am 31.05 2021

Regelmäßig kommen bekannte Politiker*innen zum Kiezdöner und lassen gerne Unterstützungszusagen da. Gekommen ist danach meist wenig bis nichts. Nun nahmen die Aktivist*innen der Soligruppe um den Betreiber des Kiezdöners die Politiker*innen mal beim Wort.

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Kassel als Zäsur

Über die neueste Allianz von Bürgertum und Extremer Rechter

von | veröffentlicht am 27.03 2021

Am vergangenen Samstag, dem 20. März demonstrierten in Kassel etwa 20.000 Menschen gegen die Coronapolitik der Bundesregierung. Trotz Missachtung der Auflagen und Angriffe auf Journalist:innen und Gegendemonstrant:innen wurde der Initiative Querdenken erneut von der Polizei eine Stadt überlassen. Die Empörung darüber ist groß. Aber das Problem könnte noch viel größer werden, denn über das Corona-Thema schafft es die Extreme Rechte in ein Milieu hinein zu mobilisieren, das ihr vormals verschlossen war – und dieses radikalisiert sich zunehmend.

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Wenn Gesundheitsversorgung nicht genug Profit abwirft

Angestellte des KMG Klinikum Havelberg kämpfen gegen Krankenhausschließungen im ländlichen Raum

von | veröffentlicht am 20.01 2021

Mitten in der Pandemie wird in Havelberg ein Krankenhaus geschlossen. Im September war Schicht im Schacht in einem der kleinsten Krankenhäuser in Deutschland. Seit mittlerweile fast einem Jahr protestieren die ehemaligen Beschäftigten gegen die Krankenhausschließung. Erst gründeten sie einen Betriebsrat und nach der Schließung den Verein „Pro-Krankenhaus Havelberg“. Unterstützung erfahren sie dabei von den Bewohner*innen der kleinen Hansestadt im Nord-Osten von Sachsen-Anhalt. Havelberg steht exemplarisch für viele ähnliche Konflikte in Deutschland. Wie kann auf dem Land eine gute gesundheitliche Versorgung gewährleistet werden? Und – können eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und die Ökonomisierung des Gesundheitssystems überhaupt noch in Einklang gebracht werden?

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Auch vor Ort: #LeaveNoOneBehind

In der ZASt Halberstadt stehen hunderte Menschen unter Quarantäne, ohne dass die Versorgung gesichert ist

von und | veröffentlicht am 08.04 2020

Mehr als 800 Geflüchtete dürfen nach einer Coronavirus-Infektion ihre Unterkunft nicht mehr verlassen. Das Antirassistische Netzwerk Sachsen-Anhalt bezeichnet die Zustände in einem offenen Brief als unhaltbar und fordert eine dezentrale Unterbringung und Zugang zu gesundheitlicher Versorgung für die Bewohner*innen.

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