Die Klimakrise ist eine soziale Krise

Zwei Schüler*innen aus Halle im Gespräch über Klimaaktivismus nach dem Lockdown

von | veröffentlicht am 08.07 2020

Mit Corona kam für die Klimabewegung ein Einbruch in der medialen Aufmerksamkeit. Doch wie die Coronakrise ist auch die Klimakrise eine gesellschaftliche Krise, bei der zu allererst in der Gesellschaft benachteiligte oder ausgeschlossene Gruppen am stärksten betroffen sind. Deshalb müssen gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel Antirassismus und Klimaschutz stärker zusammen gedacht werden. Darüber und über andere Themen der Klimabewegung haben wir uns mit Paula und Max von den Fridays For Future Halle (FFF) ausgetauscht.

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– Call for Papers – *UPDATE* (ger, engl, fr, port, farsi, arabic)

How to continue "after Halle"? The attack of October 9th and its consequences.

von | veröffentlicht am 10.05 2020

Am 09. Oktober 2019 ereignete sich der rassistische, antisemitische und antifeministische Anschlag in Halle. Obwohl die Tat und das Datum als Referenzpunkte für Rechten Terror in Deutschland genutzt und in einer Folge mit anderen rechtsextremen Gewalttaten erwähnt werden, ist es nun, vier Monate „nach Halle“, in der Stadt selbst relativ ruhig um das Thema Terror von Rechts geworden.

Mit unserem Call for Papers wollen wir die Debatte dazu wieder in Gang setzen. Bisher beteiligten sich das Kollektiv "IfS dichtmachen" mit einem Artikel zur Rolle der Neuen Rechten, Adrian Lauchengrund mit einer Analyse der ideologischen Hintergründe rechtsradikalen Denkens und rechter Anschläge sowie Tamer Le Gruyere mit der Forderung dass sich Antifaschismus stärker in soziale Kämpfe einmischen muss.

Derweil aktualisieren wir unseren Aufruf, Texte einzureichen. Weiter unten findet ihr nun nicht nur Übersetzungen in englisch, sondern auch in französisch, portugiesisch, farsi und arabisch. Wir freuen uns wenn ihr uns helft, den Text an Menschen weiterzugeben, die diese Sprachen sprechen.

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Call for Support

Ein Erfahrungsbericht zum Leben mit Gutscheinen in Bernburg

von | veröffentlicht am 23.01 2020

Wir dokumentieren eine anonyme Zuschrift aus Bernburg, die wir nur leicht redigiert haben.

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„Es geht um gleiches Recht für alle Menschen“

Mahnwache des Café Internationale zur menschenunwürdigen Situation Geflüchteter im Saalekreis

von | veröffentlicht am 04.01 2020

Im Saalekreis rund um Halle setzt die Ausländerbehörde auf Repression, Unterdrückung, Desintegration und rigorose Abschiebepraxis und macht damit das Leben vieler Geflüchteter regelmäßig zur Hölle. Wir waren bei der Mahnmache des Cafè International in Merseburg und sprachen mit einem Aktivisten und Supporter über die menschenunwürdigen Zustände im Saalekreis.

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„Ich habe sehr viel Rassismus miterlebt“

Interview mit dem ehemaligen kubanischen Vertragsarbeiter Ramón Cruz

von | veröffentlicht am 16.12 2019

Im Gespräch mit der Initiative 12. August beschreibt Ramón Cruz den allgegenwärtigen Rassismus, den er als Vertragsarbeiter in Merseburg erlebt hat. Außerdem erzählt er von seinen Erinnerungen an seine ermordeten Kollegen Delfin Guerra und Raúl García Paret.

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Licht ins Dunkel der Wendeschatten

Marginalisierte Perspektiven auf den Systemwechsel

von | veröffentlicht am 07.08 2019

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Gedenkveranstaltung für Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret in Merseburg. Wir wollen marginalisierte Perspektiven auf DDR- und Wendezeit in den Fokus rücken und bringen dafür erneut einen etwas älteren Beitrag. Dabei handelt es sich um Ausschnitte aus Interviews, die für den Film »›Du weißt schon, wie in Rostock ...‹ – Ein Beitrag gegen das Vergessen rechter und rassistischer Gewalt im Sachsen-Anhalt der 1990er Jahre« vom Verein Miteinander geführt wurden.

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Im Schatten der Wende

Rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt zu Beginn der 1990er Jahre

von | veröffentlicht am 09.07 2019

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen älteren Artikel aus dem Jahr 2014, der sich anlässlich des damals anstehenden 25 jährigen Jubiläums mit dem Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt zur Wendezeit in Sachsen-Anhalt befasst. Nach wie vor aktuell ist die Forderung, wonach das Bild von der erfolgreich gestalteten Phase des demokratischen Auf- und Umbruchs in der DDR um jene Facetten zu ergänzen ist, die als Schattenseite der Wende beschrieben und ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt werden muss.

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Keine weiteren Ermittlungen trotz Anfangsverdacht für Tötungsdelikt

Mahnwache und Demonstration am 14. Jahrestag des Todes von Oury Jalloh

von | veröffentlicht am 30.12 2018

Am 7. Januar 2019 jährt sich zum 14. mal der Todestag von Oury Jalloh, der nach einem Brand in einer Zelle des Polizeireviers Wolfgangstraße in Dessau tot aufgefunden wurde. Obwohl die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau einen Anfangsverdacht für einen Tötungsdelikt durch Dritte bejaht und unabhängige Gutachten diesen stützen, bleiben die Ermittlungen zum Tod eingestellt.

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