Wohnen ist Gemeinwohl, oder nicht?

Die Wohnunion versucht etwas, was kommunaler Standard sein sollte: Den Menschen Wohnraum zu ermöglichen, die ihn brauchen.

von | veröffentlicht am 07.04 2022

In bester Innenstadtlage hat die Wohnunion eG 2021 einen Erbbaupachtsvertrag über vier Häuser mit der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) abgeschlossen. Die denkmalgeschützten Häuser sollen, nach teilweise jahrzehtelangem Leerstand, zu Wohnraum reaktiviert werden.

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Klimaschutz muss kommunale Pflichtaufgabe werden!

Zwei unterschiedliche Perspektiven kommunaler Aktuer*innen im Klimaschutz mit der gleichen Forderung an den Bund

von | veröffentlicht am 09.03 2022

Müsste es nicht eigentlich selbstverständlich sein, dass Klimaschutz als Top 1 auf der Agenda in politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Diskursen steht? Spätestens nach dem Verfassungsschutzurteil vom 29.04.2021, welches besagt, dass Klimaschutz bereits im Grundgesetz verankert ist und heute mehr für den Klimaschutz gemacht werden müsse, um die Freiheitsrechte nachfolgender Generationen nicht zu gefährden, sollten konkrete Schritte in unserem Alltag sichtbar werden. Ob städtische Verwaltung oder selbstorganisierte Klimaschutzbewegung, in Halle (Saale) beschäftigen sich bereits Viele mit der Frage, wie kommunaler Klimaschutz aussehen kann und was auf lokaler Ebene für eine akute Senkung von klimaschädlichen Gasen und den Ausbau von erneuerbaren Energien getan werden kann.

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Kein Geld und keinen deutschen Pass = Kein Kind

Eine Reportage über die Hindernisse und Schwierigkeiten von einem Paar mit Kinderwunsch – aber ohne deutschen Pass.

von | veröffentlicht am 26.01 2022

Warum haben im Adoptionsverfahren ein deutscher Pass und das Beherrschen der deutschen Sprache mehr Bedeutung, als die Bereitschaft, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen?

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Ich vermisse die Erinnerungskultur vor Ort

Ein Anstoß zur Erinnerung an die Arbeitslager der Frohen Zukunft

von | veröffentlicht am 17.12 2020

In Halle wird zu wenig für die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus getan. Insbesondere um die Geschichte der Stadt als Betreiberin von Arbeitslagern und die damit zusammenhängende Ausbeutung von KZ-Gefangenen gibt es fast keine Erinnerungskultur. Unsere Autorin plädiert für ein Gespräch darüber, dass die Menschen der städtischen Politik und Verwaltung, sowie die Anwohnenden die Augen verschließen konnten vor der systematischen Gewalt.

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Absurde Zustände bei der Passbeschaffung

Zur Situation geflüchteter Menschen mit subsidiärem Schutz

von | veröffentlicht am 06.04 2019
Symbolbild

Geflüchtete Menschen mit subsidiärem Schutz haben in Deutschland erhebliche Probleme, an einen Reisepass zu kommen. Familienbesuche? Dienstreisen? Ohne gültige Reisedokumente nicht möglich. In Halle gab es dazu ein Gespräch von Betroffenen mit der Bundestagsabgeordneten Petra Sitte. Unsere Autorin, die bei Solidarity City aktiv ist, fasst die Inhalte der Diskussion zusammen.

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