Was bleibt übrig?
Die Welt dreht sich schneller, die Ungleichheiten wachsen, die Polykrise steigt – und wir? Sitzen alle in ihr drin.
Bei all diesen Gleichzeitigkeiten überschlagen sich nicht nur Nachrichten und Ereignisse, sondern auch das Gesagte und Geschriebene. Was bleibt also übrig in all den Diskursen und Diskussionen? Was wird zu wenig angesprochen, zu wenig gesehen, was geht unter, wenn alles aktuell und wichtig wirkt?
Diese Frage beschäftigt uns in unsrem Open Call #1 „Was bleibt übrig?“
Wir suchen literarische, essayistische oder poetische Antworten auf das, was untergeht – in Debatten, in der Geschichte, im Alltag oder im Inneren. Gesellschaftliche Krisen, persönliche Brüche, vergessene Geschichten oder leise Beobachtungen: Alles, was bleibt – oder verschwunden ist – interessiert uns.

PATRIARCHAT

In dieser Kategorie versammeln sich Texte, die patriarchale Strukturen entlarven, ihnen auf die Schliche kommen und sie infrage stellen. Autor*innen spüren den alltäglichen wie systemischen Ausdrucksformen des Patriarchats nach und loten Räume für Widerstand und Veränderung aus.





