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djversity — Podiumsdiskussion: Wem gehört die Bühne?

von | veröffentlicht am 26.11 2019

12. Dezember 2019 19:00

Ort: Freie Spielstätte – Am Waisenhausring 2, 06108 Halle (Saale)

Bisher haben wir uns mit unseren Stelldicheins und Podiumsdiskussionen auf die Sichtbarkeit von FLTI-Personen im Clubbereich beschränkt. Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Blick etwas weiter wagen: Wie sieht es eigentlich mit den Geschlechterverhältnissen in der Kunst- und Kulturbranche allgemein aus?

Vor 100 Jahren wurden Frauen endlich regulär an den deutschen Kunsthochschulen zugelassen. Von der vollständigen Gleichberechtigung der Geschlechter scheinen wir aber immer noch weit entfernt. Machtstrukturen dominieren die (staatliche) Theaterszene und führen zur Überlastung – vor allem weiblicher – Künstler*innen [1]. Frauen sind in fast allen Film- und Fernsehangeboten Deutschlands unterrepräsentiert, wie eine Studie des Instituts für Medienforschung an der Universität Rostock belegt [2]. Und auch in der bildenden Kunst wird die Forderung nach mehr Gleichberechtigung laut [3].

Wir wollen uns an diesem Abend austauschen über Gender-Pay- und Gender-Show-Gap in der Kunst- und Kulturszene sowie über weitere Probleme in kulturellen Strukturen, z.B. Machtmissbrach oder die Schwierigkeit, kreatives Schaffen mit Familie zu verbinden. Dazu begrüßen wir auf dem Podium Jeanne Bindernagel (Kulturstiftung des Bundes, ehem. Oper Halle), Philipp Amelungsen (Dramaturg für Musiktheater und Ballett an den Bühnen Halle), Grit Wendelberger (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), Jutta Jahn (Frauenzentrum Weiberwirtschaft / Dornrosa e.V.) und eine Vertreterin der Kulturwerkstatt Grüne Villa. Unsere Gäste werden ihre Erfahrungen mit uns teilen, Ursachen diskutieren sowie mögliche Wege in Augenschein nehmen, wie sich diese Probleme angehen lassen.

Jede*r ist willkommen und der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Fachzentrum des BBZ “lebensart” e.V. im Rahmen des zweiten Gleichstellungsaktionsplans der Stadt Halle (Saale).

[1] https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17195&catid=126&Itemid=100089
[2] https://www.ndr.de/kultur/buch/Studien-zu-Frauen-in-Medien,frauenstudie104.html
[3] https://www.mdr.de/kultur/frauen-in-der-kunstszene-100.html

AUSSCHLUSSKLAUSEL: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der faschistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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