The Halleywood Reports

– Eine Schreibwerkstatt | jetzt anmelden! –

von | veröffentlicht am 21.10 2021

© per.spectre

Wir veranstalten eine Schreibwerkstatt - zum Texte ausprobieren und um neues Handwerkszeug zu erlernen. Interessierte können sich bis 01. November anmelden.




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Worüber wolltest du schon immer einmal erzählen? Welche Blickwinkel fehlen dir in Debatten (in Halle)? Brauchst Du die Gelegenheit um einfach mal loszulegen?

In dem journalistischen Schreibkurs wird es darum gehen, den eigenen Themen eine Form zu geben. Wir wollen politische Debatten nahbar machen und damit den Diskurs in Halle ein Stück weit mitbestimmen.

An drei aufeinander folgenden Terminen innerhalb von sechs Wochen wollen wir in einer Schreibwerkstatt mit euch zusammen Features und Reportagen erarbeiten, vom ersten Entwurf bis zum fertigen Text. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit die entstandenen Reportagen auf www.transit-magazin.de zu veröffentlichen.

Der Kurs ist für Menschen mit und ohne Schreiberfahrung. Es wird kein Vorwissen benötigt.

Die Kurssprache wird Deutsch sein, die Sprache auf der du schreiben magst, wählst du selbst.

Teilnahme:

Es gibt max. 12 Plätze in dem Workshop. Wenn Du teilnehmen möchtest, melde Dich bitte bis zum 01. Nov. 2021 unter schreibwerkstatt@transit-magazin.de an.*

Wir würden uns freuen, wenn Du dich in wenigen Sätzen vorstellst, und schreibst warum Du gerne mitmachen würdest. Menschen die von Rassimus und/oder Sexismus betroffen sind¹, werden bei der Anmeldung bevorzugt. Schreib in deiner Mail an uns also gerne auch etwas dazu, wie du dich diesbezüglich positioniert siehst.

Workshopleitung:

Elias Kosanke studierte Szenisches Schreiben und Kulturwissenschaften in Berlin, Frankfurt (Oder) und Lissabon. Er arbeitet als freier Autor für Theater, Audio sowie Performance und gibt Schreibkurse. Seine Arbeiten wurden unter anderem am Deutschen Theater, am Theater Wuppertal und am Ringtheater Berlin gezeigt.

Pia Rauschenberger, Psychologiestudium in Leipzig und Berlin, danach Volontariat beim Deutschlandfunk. Als freie Journalistin arbeitete sie für den Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und WDR 5. Seit Juni 2020 ist sie Podcastredakteurin bei ZEIT ONLINE.

Transit-Magazin:

Das Transit-Magazin veröffentlicht Texte, in denen sich die Autor*innen mit dem Geschehen in Halle befassen. Mit dem Schwerpunkten Stadtpolitik, Feminismus, Aktivismus versammelt Transit unterschiedliche Perspektiven und will Debatten über das Zeitgeschehen begleiten.

Termine:

Fr, 12.11.2021, 16-19 Uhr

Fr, 26.11.2021, 16-19 Uhr

Fr, 10.12.2021, 16-19 Uhr

Hinweise: Die Teilnahme ist umsonst. Um Spenden wird gebeten. Eine Präsenz an allen drei Terminen ist für die Teilnahme wichtig. Bitte plane zwischen den Terminen Zeit für die individuelle Arbeit am Text ein.

Dieses Projekt wird gefördert durch

die HALLIANZ für Vielfalt.

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt

 


¹Mit Positionierung meinen wir die Position, die wir, auf den europäischen Kontext bezogen, aufgrund von unseren Erfahrungen in der Gesellschaft einnehmen. In dem Machtverhältnis Rassismus gibt es Positionierungen, die unter dem Sammelbegriff BIPoC gefasst werden und negativ von diesem Machtverhältnis betroffen sind. Und es gibt Menschen, die sich als weiß in der Gesellschaft bewegen und in diesem Verhältnis Privilegien, also Vorteile erfahren. BIPoC steht für Black, Indigenous and People of Color, also Schwarz, Indigen und Personen of Color. Diese Begriffe sind politische Selbstbezeichnungen. Das bedeutet, sie sind aus einem Widerstand entstanden und stehen bis heute für die Kämpfe gegen diese Unterdrückungen und für mehr Gleichberechtigung.

Genau wie bei Rassismus gibt es auch im Machtverhältnis Sexismus einen Sammelbegriff für davon negativ betroffene Personen. Dieser lautet FLINTA* und steht für Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender-Personen. Cis-Männer, also Männer, deren bei der Geburt eindeutig zugewiesenes Geschlecht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmt, profitieren von Sexismus. Es gibt verschiedene Formen von Sexismus bspw. Cis-Sexismus oder Hetero-Sexismus.

>> Dieser Text ist von der IN*VISION-Crew und wird mit deren Einverständnis genutzt.

*Die Angaben der personenbezogenen Daten erfolgen im Rahmen der Anmeldung freiwillig durch die anmeldende Person. Diese willigt in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten ein (Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe a DSGVO). Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung der Anmeldung zur Schreibwerkstatt. Die erhobenen Daten werden gemäß gesetzlicher und behördlicher Fristen und Vorgaben aufbewahrt. Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn Sie Ihre  Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder wenn ihre Kenntnis zur  Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich  ist. Auf Anfrage informieren wir gern über die zu Ihrer Person gespeicherten  Daten.
Nachfragen gerne an: schreibwerkstatt@transit-magazin.de