Bloß keine Klarheiten!

„Unten überm Fluss“ lockt ab dem 22. Juni in die Freie Spielstätte Halle

von | veröffentlicht am 20.06 2021

Der Lockdown macht Pause und sofort erblüht in Halle wieder das einst so üppige kulturelle Leben. Neben den „großen Häusern“ haben auch die vermeintlich kleinen Spielstätten die Stuhlreihen abgestaubt und laden mit Hygienekonzept in die ersten Vorstellungen. In der Freien Spielstätte Halle wird ab dem 22. Juni für eine ganze Woche die Welturaufführung von „Unten überm Fluss“ gezeigt – eine Produktion des Vereins Spielmitte e. V. Wir sprachen vorab mit Franz Metzkow und Joris Koser von der Theater-Gruppe „Die Schaffner“, die das Stück geschrieben, konzipiert und bis zuletzt intensiv geprobt hat.

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„Vermeintliche Migrant*innenvertreter*innen“

Selbstgefällige Urteile in der Linken

von | veröffentlicht am 16.06 2021

Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde im Transit-Magazin der Artikel "Geht wählen!" veröffentlicht, welcher Wahlmöglichkeiten aus linker Perspektive erörterte. Keywan Tonekaboni kritisiert, dass er einigen Migrant*innenselbstorganisationen absprach, legitime Interessenvertretungen von Migrant*innen zu sein. Ein Debattenbeitrag.

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Landtagswahl: so geht’s nicht weiter!

Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist nun endlich vorbei, Anlass zur Erleichterung gab es kaum

von | veröffentlicht am 06.06 2021

Sachsen-Anhalt halt gewählt und es ist so gekommen, wie es letztlich zu erwarten war - bis auf ein überraschend starkes Ergebnis der CDU, das sich allerdings auch leicht erklären lässt. Eine erste grobe Einordnung der Ergebnisse und ein noch gröberer Ausblick auf eine ungewisse Zukunft.

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Geht wählen!

Ein Kommentar zu selbstgefälligem Stimmenverbrennen und realen linken Wahlmöglichkeiten

von | veröffentlicht am 05.06 2021

Am Wahlsonntag geht es nicht um Symbolpolitik – für viele, insbesondere marginalisierte Gruppen, gibt es auch einiges zu verlieren. Und doch besteht die Gefahr, dass tausende Stimmen für „Klimaliste", „Piraten" oder „Die Partei" abgegeben werden und damit CDU und AfD zu noch mehr Macht verhelfen.

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Belehrend und unsolidarisch

Über das queerfeindliche und antifeministische Verhalten im StuRa

von | veröffentlicht am 01.06 2021

Ein Gespräch mit Vertreter*innen der Orgacrew8M21 über das queerfeindliche und antifeministische Verhalten während einer StuRa-Sitzung.

Die Orgacrew8M21 plante zum feministischen Kampftag am 8. März 2021 eine Fahrraddemo mit Kundgebungen und Kulturbeiträgen. Für die Umsetzung dieser Veranstaltungen benötigten sie finanzielle Mittel. Diese fragten sie unter anderem beim Studierendenrat (StuRa) der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) an. Was bei der Sitzung, bei der über den Antrag auf Förderung entschieden wurde, passierte und warum dies aus feministischer Sicht inakzeptabel ist, soll im folgenden Gespräch deutlich werden.

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