Klimaschutz heißt: A143 stoppen

Fahrraddemo für Klimaschutz gegen die Autobahn bei Halle

von | veröffentlicht am 12.12 2020

© Bildrechte beim Autor | CC-BY-NC 2.0

Das Parisabkommen für den Schutz des Klimas ist heute fünf Jahre alt geworden. Doch als ob nichts wäre, werden Flughäfen, Kohlekraftwerke und Autobahnen wie die A-143 durchs Saaletal bei Halle gebaut.




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Da es seit Paris überhaupt keine Legitimität mehr gibt, solche wahnsinnigen Verträge und Planungen umzusetzen, sie aber von Regierung und Wirtschaft ohne wenn und aber durchgesetzt werden, liegt es an uns, der Bewegung für Klimagerechtigkeit, dagegen aufzustehen. Heute noch Infrastruktur zu bauen, die das fossile Zeitalter verlängert und Artensterben und Klimakollaps sogar noch weiter anheizt, ist nicht Realpolitik sondern nur eines: kriminell!

 

 

Heute haben wir – die Bürgerinitiative Saaletal und das Bündnis der halleschen Klimaschützer*innen – in Halle als eine von vielen Gruppen weltweit gegen fossile Großprojekte und für echten Klimaschutz und eine Verkehrswende demonstriert. Klimaschutz und Artenschutz in Halle heißt, die Autobahn 143 noch zu stoppen. Das ist keine kleine Aufgabe. Wir können nur auf´s Ganze gehen und wollen gegen das ungerechte Urteil des Verwaltungsgerichts vor dem europäischen Gerichtshof in Revision gehen und auf politischer Ebene einen Autobahnbaustopp erreichen.
Das geht nur in Groß und das heißt, die begonnene Trasse der Zerstörung muss zurückgebaut, die Zauneidechsen wieder umgezogen und die Äcker renaturiert werden.

 

 

Der Beitrag gibt nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder.