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#jogimk2018 – AnKER lichten! Bleiberecht, volle Kraft voraus!

von | veröffentlicht am 07.06 2018

© Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

Mehrere hundert Personen demonstrierten am 06.06.2018 in Halle gegen rechtsverletzende Asylpolitik, Kasernierung von Schutzsuchenden und für Bleiberecht


Am Mittwoch demonstrierten 500 Personen in Halle (Saale) anlässlich der in Quedlinburg (Harz) stattfindenden Innenministerkonferenz (IMK) gegen die asyl- und migrationspolitischen Pläne der Innenministerien in Bund und Ländern. Aufgerufen hatten die Jugendlichen ohne Grenzen, der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt sowie Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage.

»Die IMK ist in unseren Augen sowohl Symbol als auch konkreter Ort für eine durch und durch menschenfeindliche Politik der Stigmatisierung, Ausgrenzung und Traumatisierung schutzsuchender Menschen«, erklärt Rola Saleh von Jugendliche ohne Grenzen. »Mit der Demonstration möchten wir zeigen, dass es Alternativen zu den Mantras von immer mehr Abschiebungen, immer mehr Ausgrenzung und immer mehr Kontrolle gibt. Und wir wollen zeigen, dass es in der Gesellschaft eine Mehrheit für diese Alternativen gibt – viele Menschen also, die sich ein solidarisches Miteinander ohne Rassismus wünschen.«

Die Demonstration begann 17.30 auf dem Steintorplatz und zog über das Reileck in Richtung Marktplatz. Eine Teilnehmerin der Demonstration schildert ihre Eindrücke: »Mich hat es gefreut, eine so unglaublich bunte, kraftvolle und positive Demonstration in Halle zu erleben. Die Redebeiträge waren sehr wichtig – Leute haben von ihre eigene Geschichte und von ihren eigenen Erfahrungen reden können. Dafür bekommen sie als Geflüchtete in Deutschland sonst keine Bühne.«

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