HaSi bleibt!
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Archiv für Februar 2018

Hasi Halle – der entscheidende Tag

Der Stadtrat beschließt über einen Antrag zur Sicherung des Projektes

von | veröffentlicht am 28.02 2018

Am 28. Februar entscheidet nun der Stadtrat voraussichtlich abschließend über das Schicksal des soziokulturellen Zentrums "Hasi" in der Hafenstraße 7 in Halle. Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung beschließen die Stadträt*innen darüber, dem Projekt noch eine weitere Verlängerung einzuräumen, in der bestenfalls ein Ankauf des Objektes durch den Trägerverein Capuze e.V. gelingen soll.

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„Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut“

Über die Lebenssituation von Rom_nja in Halle

von | veröffentlicht am 27.02 2018

Unsere Gastautorin führte Gespräche mit Rom_nja aus Halle. Wir veröffentlichen im Folgenden einige redaktionell bearbeitete Auszüge des Artikels „Ich wollte nicht mehr niedrig sein.“ – Erzählungen rumänischer Rom_nja aus Halle.

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Bleibt doch

von | veröffentlicht am 24.02 2018

24. Februar 2018, 16.47 Uhr. Während der Abschlusskundgebung genießen Teilnehmer*innen der Demonstration "Hasi bleibt! Freiräume verteidigen" die letzten Sonnenminuten. Zuvor zogen knapp 500 Menschen durch die Innenstadt um ihre Solidarität mit dem soziokulturellen Zentrum in der Hafenstraße 7 zu bekunden. Nach Ablauf der Nutzungsvereinbarung mit der Halleschen Wohnungsgesellschaft Ende Januar ist das Projekt derzeit räumungsbedroht. Die Aktivist*innen der Hasi und die zahlreichen Untersützer*innen wollen das nicht unwidersprochen hinnehmen. "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Hasi klaut", heißt es im Demonstrationszug. Sie wollen eine partizipative und nachhaltige Stadtpolitik in denen alle Menschen, unabhängig von Herkunft und ökonomischen Mitteln, Platz haben. Die Stadtratsfraktionen werden dazu aufgefordert, bei der kommenden Sitzung am 28. Februar einem Verkauf des Gebäudes an den Trägerverein zuzustimmen. Vielleicht heißt es dann: "Und die Hasi bleibt doch".

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Entscheidung im Februar: Hasi akut räumungsbedroht

Haus wird weiter genutzt – Eigentümerin will räumen lassen – Solidarität in der Stadt

von | veröffentlicht am 22.02 2018

Ende Februar scheint sich das Schicksal der Hasi endgültig zu entscheiden. Viele Hoffnungen ruhen erneut auf dem Stadtrat, der seine kommunale Wohnungsgesellschaft HWG noch am Rauswurf des soziokulturellen Zentrums hindern kann. Derweil wird das Haus weiter genutzt und erhält Solidarität aus der Stadt. Ein Überblick zum aktuellen Stand.

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Abstrakte Poesie

von | veröffentlicht am 21.02 2018

Stehen in der avantgardistischen Poesie Wörter für sich selbst, losgelöst von ihrer Bedeutung, so kommt darin ein wirklicher Sinnverlust zum Ausdruck: Die Wörter treffen die Sache nicht mehr. Dafür tritt die Form in den Vordergrund. Die Buchstaben sind rätselhaft weil sie auf nichts mehr verweisen als auf sich selbst und weil sie auf nichts mehr verweisen als auf sich selbst sind sie rätselhaft. Konkret hieß diese Kunst. Aber auch die Abstrakte gibt Rätsel auf: Wie zur Hölle kommt dieses Graffiti an diese Wand? Ganz unten hat sich dann eine Wahrheit eingeschlichen: Wer findet's?

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Mehr als nur Spektakel!

Die aktuelle Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

von | veröffentlicht am 06.02 2018

Gestern Abend kam die wohl spannendste Tarifrunde der letzten Jahre zu ihrem Abschluss. Erstmals setzte die IG Metall auf 24-Stunden-Warnstreiks. Erkämpft wurde nicht nur die obligatorische Entgelterhöhung, sondern auch ein urlinkes Thema, nämlich ein Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung. Warum das alles mehr als nur ein Spektakel ist und viel mit Selbstermächtigung, Emanzipation und Bewegung zu tun hat, erklärt der folgende Text.

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Solidarität

von | veröffentlicht am 03.02 2018

3. Februar 2018, 15.54 Uhr. Rufe wie "Deutsche Panzer raus aus Afrin!" und "Erdogan, Terrorist!" sind in der halleschen Innenstadt zu hören. Etwa 300 Menschen demonstrieren gegen den türkischen Angriff auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien, bei dem in den letzten Tagen bereits zahlreiche Menschen getötet wurden. Während die Demonstrierenden hier ihre Solidarität mit Afrin kundtun, werden in der Türkei kurzerhand Menschen festgenommen, die gegen den Krieg Position beziehen. "Terrorpropaganda" nennt das das türkische Regime; "Operation Olivenzweig" seine zerstörerische und menschenrechtswidrige Offensive gegen die kurdische Volksverteidigungseinheiten YPG.

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